Fußball

Britannia-Trainer-Team erklärt seinen Rücktritt

Sebastian Zupanic verlässt den Weyersberg. Foto: Christian Beier
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Sebastian Zupanic verlässt den Weyersberg.

Sebastian Zupanic ist als Trainer des Vereins, in dem er tief verwurzelt ist, zurückgetreten.

Von Timo Lemmer

Nach dreieinhalb Spielzeiten ist Schluss: Sebastian Zupanic ist als Trainer des Vereins, in dem er tief verwurzelt ist, zurückgetreten. Mit dem 29-Jährigen gehen bei Bezirksligist FC Britannia auch seine Trainer-Kollegen Christopher Hoffmann und Arnd Molitor. „Der Schritt war wirklich nicht einfach, da das Thema Britannia für mich sehr emotional ist“, sagt Zupanic, „aber ich hätte ihn nicht vollzogen, wenn ich nicht felsenfest davon überzeugt wäre, dass die Truppe das Zeug für die Bezirksliga hat.“ Zupanic und seine Mitstreiter wollten den Weg freimachen für neue Impulse.

Allzu oft ließ ihre Mannschaft in den ersten acht Spielen mit nur vier Punkten die Bezirksliga-Tauglichkeit vermissen – teilweise trotz Überlegenheit, was Zupanic in seinem Abschied bestärkte. Den Höhepunkt bildete eine Woche nach einer heftigen Derby-Pleite beim TSV Solingen (1:5) nun ein 2:6 gegen Baumberg 2, das alles abbildete: Denn zur Pause hatte die Britannia klar führen müssen, lag aber 1:2 zurück und brach dann schrecklich ein. Auch die vergangene Saison war mit zwei Siegen und sieben Remis bei 13 Niederlagen keine gute, der Abbruch sicherte aber den Klassenerhalt.

In Erinnerung bleiben rund um das Trainer-Team, zu dem Hoffmann im Aufstiegsjahr stieß, zwei blitzsaubere Kreisliga-A-Spielzeiten: Im ersten Zupanic-Jahr 2017/18 wurde für den im darauffolgenden Jahr grandios gefeierten Aufstieg vorgesorgt. Mit großem Vorsprung war es dann im Sommer 2019 soweit: Der Traditionsclub vom Weyersberg kehrte auf Verbandsebene zurück. Nun stehen die Zeichen auf Neuanfang. Zupanic: „Ich hoffe, ein neuer Chef vermag den Knoten zu lösen. Die Pause verschafft dem Verein mehr Zeit, den geeigneten Kandidaten zu finden.“ In der sportlichen Leitung sind mit Tim Evertz und Daniel Pesch zwei aktive Spieler federführend. Zunächst einmal wird das erfahrene Duo Chris Nötza/Bastian Kreienbaum die Elf in den Kreispokal führen.

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