Badminton

STC Blau-Weiß soll wieder spielen

Annalena Diks und der STC sind in Wartestellung. Foto: MA
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Annalena Diks und der STC sind in Wartestellung.

Während im Amateurbereich der Ligabetrieb der Badmintonspieler gestoppt wurde, hoffen die Bundesligaspieler weiter auf eine Fortsetzung der abgebrochenen Saison.

Betroffen davon wäre auch die erste Mannschaft des STC Blau-Weiß Solingen in der Zweitliga-Gruppe Nord, die derzeit auf Tabellenplatz sechs verharrt. Nun hat der nationale Badmintonverband Pläne zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes ab Mitte April vorgelegt. Die Verantwortlichen hoffen dabei auf eine Entspannung der Pandemielage. Wieder los gehen soll es am 10. April mit der 1. und eine Woche später dann mit der 2. Bundesliga. Geplant ist, die vor dem Lockdown begonnene Hinserie zu komplettieren und somit diese Saison auf eine einfache Runde zu reduzieren. 

Eine endgültige Entscheidung über die Weiterführung der Liga wird es hingegen frühestens am 1. März geben. Noch könnten, so der Verband, mindestens zehn der 28 Bundesligavereine kein reguläres Hallentraining anbieten – STC inklusive. Hier hofft man ebenfalls auf eine Verbesserung der Lage, aber auch auf Ausnahmeregelungen für die betroffenen Spielerinnen und Spieler. -db-

Meinung: Ein bisschen Optimismus

Von Thomas Rademacher

Die Situation im Amateursport ist nicht gerade rosig. Seit mehr als drei Monaten ruht der Spiel- und Trainingsbetrieb. Wann es weiter geht, ist nach wie vor offen. Dennoch ist es erstaunlich, wie zügig in diesen Tagen die Flinte ins Korn geworfen wird.

thomas.rademacher@solinger-tageblatt.de

Mit wenigen Ausnahmen ist die komplette Jugendhandball-Saison endgültig abgebrochen worden, und bei den Männern werden die unterklassigen Ligen nicht fortgesetzt, wenn die Vereine über den 14. Februar hinaus der Halle fernbleiben müssen. Unabhängig davon, wie realistisch eine baldige Rückkehr in den Trainingsbetrieb ist: Warum wartet man nicht etwas länger mit einer Entscheidung, die ambitionierten Sportlern jedwede Motivation rauben könnte? Denn wer trainiert schon über Monate gerne, ohne eine einzige Partie zu absolvieren?

Umso schöner, dass seitens des Badmintonverbandes eine etwas optimistischere Meldung kommt. Die 1. und 2. Liga sollen im April fortgesetzt werden. Kann das gelingen? Zwei Dinge sprechen dafür. Erstens könnte Badminton auf diesem Level als Profisport eingeordnet werden. Da bliebe allerdings die berechtigte Nachfrage, warum man diesen Anspruch nicht schon im November hatte. Zweitens dürfte das Infektionsrisiko beim Badminton im Vergleich zu Kontaktsportarten geringer sein. Es bleibt spannend. 

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