Badminton

STC Blau-Weiß geht mit der Zwangspause locker um

Beim vergangenen Heimspieltag noch mit Maske abseits des Spielfeldes unterwegs, jetzt wieder im Wartestand: Steffen Becker (v. l.), Niels Kock und Markus Hennes. Foto: Moritz Alex
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Beim vergangenen Heimspieltag noch mit Maske abseits des Spielfeldes unterwegs, jetzt wieder im Wartestand: Steffen Becker (v. l.), Niels Kock und Markus Hennes.

Zweitliga-Badminton soll frühestens im neuen Jahr starten.

Von Daniel Bernards

Unabhängig von den bundesweiten Einschränkungen im Amateur- und Freizeit-Sportgeschehen hatte der Liga-Betrieb der Badmintonspieler kurz zuvor das Stoppschild gezeigt. Aufgrund der steigenden Covid-19-Infektionszahlen hat der Deutsche Badminton-Ligaverband beschlossen, die Saison der 1. und 2. Bundesliga auszusetzen. Betroffen von dieser Entscheidung sind auch die Zweitliga-Spieler des STC Blau-Weiß.

Diese spielten noch am vergangenen Wochenende und hätten ihr nächstes Heimspiel am 7. November gegen Tabellenführer TSV Trittau 2 gehabt. Jetzt aber ist der Spielbetrieb auch in der Gruppe Nord, der die Solinger angehören, bis Ende des Jahres außer Kraft gesetzt. Wie es dann weitergehen wird, erscheint derzeit noch ungewiss. Klar ist nur, dass frühestens ab dem Januar, je nach Infektionslage, wieder zum Schläger gegriffen werden kann. Bis zum 1. Dezember soll dennoch bereits ein Konzept zur Wiederaufnahme im neuen Jahr seitens des Verbandes erstellt werden. Eine Reduzierung der Spieltage sei, so heißt es in einer offiziellen Mitteilung, eine Möglichkeit. Oberste Priorität habe die Chancengleichheit. Bisher ausgetragene Begegnungen, auch in der 2. Liga Nord, sollen in der Wertung bleiben.

Blau-Weiß sammelte bisher in sechs Partien sieben Punkte, ist damit zum jetzigen Zeitpunkt Tabellensechster. Der Leistungsträger und Sprecher der Solinger Spitzenmannschaft, Niklas Niemczyk, kann die Entscheidung nachvollziehen: „Das erscheint sinnvoll.“ Angesichts der neu beschlossenen Corona-Maßnahmen stelle man sich „auf eine längere Pause und häusliches Training“ ein, ähnlich wie nach den Verschärfungen im Frühjahr. Für das nächste Jahr sieht der STC-Routinier „viele Fragezeichen“. Dazu gehöre vor allem die Problematik der Koordination einer eventuell verlängerten Saison mit den Terminen der Einzel-Wettkämpfe im Badminton. Grundsätzlich gehe sein Team entspannt mit der Situation um, immer versehen mit der „Lust, wieder zu spielen“.

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