BHC nimmt erste Garnitur aus dem Spiel

Tomas Babak bestach durch seine Zweikampfstärke und hatte großen Anteil daran, dass der BHC immer wieder zu guten Chancen kam.
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Tomas Babak bestach durch seine Zweikampfstärke und hatte großen Anteil daran, dass der BHC immer wieder zu guten Chancen kam.

Sebastian Hinze hat seine Mannschaft exzellent vorbereitet

Von Timo Lemmer

Weil es zwischendurch schon sieben Tore gewesen waren, mit denen der Bergische HC im ersten Durchgang geführt hatte, musste Trainer Sebastian Hinze das Frustlevel seiner Spieler in der Pause erst einmal reduzieren: „Wir mussten uns besinnen, dass wir mit drei Toren führen. Uns war ja vorher klar, dass wir gegen Balingen 60 Minuten kämpfen müssen.“ Der kurzzeitige Ärger der Akteure, ab der 20. Minute mitunter fahrig agiert und deshalb an Vorsprung eingebüßt zu haben, war nach der Ansprache nicht mehr spürbar.

Im zweiten Abschnitt richtete sich der Blick rasch aufs Wesentliche: Den Ausbau der eigenen Führung gegen Balingen, die trotz einiger unsteter Momente nie wirklich in Gefahr war. „Wir hätten wieder etwas herankommen können, setzen dann aber einen Siebenmeter an den Pfosten“, bilanzierte Jens Bürkle. Balingens Coach sagte außerdem: „Der Bergische HC war dann schnell wieder weg. Wir waren in vielen Details zu schlampig, und das kannst du dir gegen den BHC eben nicht erlauben.“ Der 40-Jährige lobte sein ein Jahr älteres Gegenüber: Hinze habe seine Mannschaft „besonders in der Abwehr echt gut auf uns eingestellt, einige Spieler waren wirklich aus dem Spiel.“ Hinze bestätigte das „für die erste Rückraum-Reihe“ der Gäste. Mit seinen unorthodoxen Täuschungen habe aber James Scott große Probleme bereitet.

Den klaren Defensiv-Plan habe man mit einer Woche Vorlauf gut erarbeiten können, befand Hinze, der seine Mannschaft dann auch eher in der Offensive kurzzeitig unkonzentriert gesehen hatte. Die 22 Gegentore unterstreichen jedenfalls den geglückten Plan: Weniger hatte der Bergische HC in seinen nunmehr 18 Saisonspielen nur gegen Ludwigshafen kassiert.

Hinze erfreute sich dabei vor allem an den vielen Momenten der kompakten Arbeit sowie dem cleveren Spiel auf der ballfernen Seite – gerade in den ersten 15 Minuten, in denen der Grundstein zum Sieg gelegt wurde, gelangen hier Ballgewinne. Neben den Zweikämpfern sei insbesondere Halbverteidiger Linus Arnesson „ganz entscheidend, wenn man sieht, wie er im Raum antizipiert“.

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