Handball

BHC II scheitert an Remscheider Abwehr

Aaron Exner, hier von Achim Jansen (rechts) und Dominic Luciano bedrängt, spielte bis zur totalen Erschöpfung.
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Aaron Exner, hier von Achim Jansen (rechts) und Dominic Luciano bedrängt, spielte bis zur totalen Erschöpfung.

Regionalliga: Der Bergische HC II kassierte bereits die dritte Heimniederlage, die BHC-Frauen behalten in eigener Halle ihre weiße Weste.

Von Lutz Clauberg

BHC II - HG Remscheid 28:31 (15:12). An der Leistung im ersten Abschnitt hatte Mirko Bernau kaum etwas auszusetzen: „Mich hat nur gestört, dass wir nicht höher führen.“ Vor allem dank einer großartigen Vorstellung von Aaron Exner bot der BHC eine beachtliche Leistung. Bis zum 10:5 (19.) war alles in Butter – ehe der Gegner in der Deckung die Muskeln spielen ließ und Schritt für Schritt in die Gänge kam. „Über die Abwehr haben wir uns reingekämpft“, sagte Trainer Alex Zapf, der entscheidende Spieler wie Dominik Hertz und Dominik Jung einwechselte und sich darüber freute, dass Philipp Hinkelmann nach einer zunächst äußerst mäßigen Leistung vier wichtige Tore erzielte: zur 23:21-Führung (46.), zum 24:22 und 25:23 (beide 47.) und zum 26:25 (50.). „Ich hätte vielleicht mehr wechseln sollen“, meinte Bernau und verteidigte seine auf der Tribüne kritisch gesehene Taktik mit siebtem Feldspieler. Sechs Treffer erzielte der Gegner ins leere Tor. „Aber ich sehe das perspektivisch. Wir haben keinen Distanzwerfer und müssen unsere Chancen anders kreieren.“ Der überragende Exner war im Rückraum allein auf weiter Flur. In der Crunchtime hatte Remscheid mit dem formstarken Keeper Linus Mathes deutlich mehr Körner und nutzte die sich immer häufiger bietenden Löcher in der BHC-Abwehr konsequent.

BHC II: Johann, Elsässer; Exner (13), Artmann (6, 3), Schmitz (4), Büscher (2), Bahn (2), Keull (1), Breenkötter, Berger, Ballmann, Schäfer, Wolfram

BHC - Fortuna Köln 30:26 (18:11). Zufrieden war der Trainer nur mit den zwei Zählern. „Wir sind nie ins Spiel gekommen“, sagte Lars Faßbender. „Es fehlten durch die Bank ein paar Prozent.“ Gefährlich wurde es dank der deutlichen Halbzeitführung auch nicht, als Köln dank eines 7:1-Laufs zwischen der 47. und 55. Minute auf 26:23 stellte. Faßbender: „Wir haben dann das Tempo wieder angezogen.“ In der Einzelkritik kamen drei Spielerinnen gut weg: die beiden Linksaußen Julia Kerber und Nadia Abu Rajab sowie Kreisläuferin Lea Albers. Dafür sei der gesamte Rückraum laut Faßbender hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

BHC: Federschmidt; Ruthenbeck (5, 2), Welsch (4), Albers (4), Kerber (4), Blume (3), Prehn (3), Abu Rajab (2), Franz (2), P. Decker (1), Winkelhoch (1), Pilgram (1)

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