Handball

BHC II erwartet Mönchengladbach-Bezwinger

Nach Kapitänin Mandy Reinarz (am Ball) und anderen hat nun auch Natascha Krückemeier ihren Vertrag beim HSV verlängert. Foto: Lars Breitzke
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Nach Kapitänin Mandy Reinarz (am Ball) und anderen hat nun auch Natascha Krückemeier ihren Vertrag beim HSV verlängert.

Auch Natascha Krückemeier bleibt beim Top-Zweitligisten HSV.

Von Lutz Clauberg

Solingen. Das vergangene Handball-Wochenende brachte zwei faustdicke Überraschungen: In der Männer-Oberliga schlug der krasse Außenseiter VfB Homberg, der zum Beispiel gegen den TSV Aufderhöhe kein Land gesehen hatte, den bis dato so souveränen VfL Borussia Mönchengladbach. Verbandsliga-Primus Tus Lintorf zog beim Haaner TV den Kürzeren. Solche Sensationen sind das Salz in der Suppe und das beste Mittel gegen Langeweile.

Frauen, 2. Liga: 1. FSV Mainz 05 – HSV Solingen-Gräfrath (Samstag, 19.30 Uhr). Dass die Solingerinnen bislang eine derart überzeugende Runde spielen, ist ohne jeden Zweifel mit ein Verdienst von Natascha Krückemeier. So sieht das auch die Clubführung in Person von Stefan Bögel. „Auf die Nummer Eins ist Verlass“, teilt Bögel in Zusammenhang mit der Vertragsverlängerung der Torhüterin bis zum 30. Juni 2023 mit. Und weiter heißt es: „Sie spielt eine überragende Saison und ist einer der Bausteine für den Erfolg.“ Trainerin Kerstin Reckenthäler weist darüber hinaus auf die Rolle der 28-Jährigen hin, die seit 2020 für den Zweitligisten aufläuft. „Sie ist auch wichtig in ihrer Rolle als Emotional Leader.“ Das Gerüst der Mannschaft stehe somit, ergänzt Bögel. In den kommenden Wochen wolle er weitere Gespräche führen, um noch mehr Planungssicherheit zu erhalten.

Erstliga-Absteiger Mainz ist mit nur zehn Zählern auf dem zehnten Tabellenplatz notiert. „Das wundert mich schon ein wenig“, sagt Reckenthäler. „Das spiegelt aber auch die ziemliche Ausgeglichenheit der Liga wider.“ Im Pokal am 2. Oktober war Mainz zunächst sehr dominant, brach dann aber sein, so dass sich der HSV letztlich souverän mit 29:25 (15:15) durchsetzte. Das Aus kam schließlich im Achtelfinale gegen den Thüringer HC (24:29). Nachdem der Tabellenzweite mit der TG Nürtingen durchaus Probleme hatte, gibt es nun eine neue Aufgabe. „Nürtingen hat sehr offensiv gedeckt, Mainz verteidigt sehr defensiv 6:0“, weiß Reckenthäler. Sie rechnet mit einer verbissenen Partie: „Es wird Feuer drin sein.“ Wichtig sei es, vom Anpfiff weg Präsenz zu zeigen. „Das ist vor allem auswärts ganz wichtig.“

Tobias Joest verlässt den Bergischen HC II und geht zurück zu Unitas Haan.

Männer, Oberliga: Bergischer HC II – VfB Homberg (Freitag, 20.30 Uhr, Wittkulle). Auch die BHC-Zweite hat Planungssicherheit auf der Torhüterposition. Während laut Trainer Mirko Bernau Marcel Johann für 2022/23 zugesagt hat, verändert sich Tobias Joest. „Er ist beruflich stark angespannt und möchte nicht, weil er nur unregelmäßig trainieren kann, in einen Gewissenskonflikt kommen“, sagt Bernau. Für Joest, der zurück zum Liga-Konkurrenten Unitas Haan wechselt, rückt Nachwuchstorwart Silas Elsässer auf. „Er wird das schaffen“, ist sich Bernau sicher. In den nächsten zwei Wochen möchte er weitere Personalien geklärt wissen. Der überwiegende Teil des Kaders werde bleiben, der Trainer setzt auf Kontinuität. Am liebsten natürlich eine Liga höher – zumal sich die punktgleichen Borussen aus Mönchengladbach einen Ausrutscher erlaubt haben: gegen Homberg. Bernau: „Wir haben das positiv zur Kenntnis genommen, sind aber auch gewarnt.“ – Karten nur online: www.solingen-live.de.

TSV Aufderhöhe - TV Geistenbeck (Samstag, 18.30 Uhr, Heiligenstock, keine Zuschauer zugelassen). Heino Kirchhoff weiß erst am Spieltag, wer ihm überhaupt zur Verfügung steht. Den auf Platz vier notierten und sehr gut besetzten Gegner hat er live beobachtet. Aufgefallen ist ihm besonders die Zweikampfhärte. „Wir werden uns etwas einfallen lassen“, meint der Coach, der mit der immer noch äußerst bescheidenen Trainingssituation hadert – die Heimhalle Börkhaus-Siebels ist weiter gesperrt.

Ausfall

STB: Das für Samstag in der ADS-Sporthalle angesetzte Spiel des Männer-Verbandsligisten Solinger TB gegen die Bergischen Panther II fällt aus. Ein STB-Spieler hat Corona. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. „Wahrscheinlich im Januar“, sagt Trainer Robert Heinrichs.

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