Handball

BHC beißt sich überzeugend zur Bundesliga durch

Nach dem Schlusspfiff gegen Lübeck bejubelten die BHC-Spieler den Bundesliga-Aufstieg in der Lausitz-Halle.
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Nach dem Schlusspfiff gegen Lübeck bejubelten die BHC-Spieler den Bundesliga-Aufstieg in der Lausitz-Halle.

A-Jugend holt in Cottbus vier Siege.

Von Lutz Clauberg

Der Weg war weit – in doppelter Hinsicht: Die A-Jugendlichen des Bergischen HC haben sich im deutlich über 600 Kilometer entfernten Cottbus erneut für die Bundesliga qualifiziert. „Es war echt ein hartes Programm. Kompliment an die Jungs“, sagte Trainer Lars Halfmann. In Cottbus standen vier Spiele auf dem Programm, die Qualifikation auf Regional- und NRW-Ebene hatte sich über Wochen hingezogen. Mit dem glücklichen Ende. Der BHC gehört zu den 40 Teams, die in vier Staffeln an den Start gehen.

Die „Jugend-Bundesliga Handball (JBLH)“ startete zur Saison 2011/12. „Wir sind Gründungsmitglied“, erinnert sich BHC-Jugendkoordinator Christoph Rath. Gemeinsam mit Ulli Kriebel coachte er den Jahrgang 1993/94. Es folgten durchwachsene Saisons mit durchaus aufwendigen und aufreibenden Qualifikationen. Auf Rath und Kriebel folgte Dr. Julian Bauer, der ebenfalls einmal durch die bundesweite Quali musste. Jens Sieberger übernahm das Traineramt 2016 mit den Jahrgängen 1998 und 1999. Er fehlte coronabedingt in Cottbus, Lars Halfmann und der aus Aldekerk verpflichtete Karsten Wefers erledigten den Job gemeinsam.

Das erste Spiel in der Lausitzhalle gegen die HSG Verden-Aller war zunächst von einiger Nervosität geprägt. „Wir mussten alle erst einmal reinfinden, auch die Trainer“, meinte Halfmann. „Der Druck war deutlich spürbar.“ Aufgrund einer ordentlichen zweiten Halbzeit endete die Partie 27:21 (12:9) für den Favoriten, der mit 16 Aktiven bereits am Freitag nach Brandenburg angereist war und nach zehn Stunden Busfahrt sein Quartier bezogen hatte. Der Sieg war wie ein Dosenöffner. „Die Qualität im zweiten Spiel war besser“, sagte Halfmann nach dem 23:16 (13:6) gegen die Cottbuser, die sich als tolle Gastgeber erwiesen. Halfmann: „Das Turnier war top organisiert, die Leute waren total hilfsbereit.“ Das 21:18 (10:9) gegen den MTV Lübeck brachte die Aufstiegsgewissheit. „Wir konnten im Gegensatz zu den Gegnern viel wechseln“, lobte Halfmann die Geschlossenheit. Das finale Duell gegen den ebenfalls schon vorher qualifizierten ASV Hamm-Westfalen endete 25:13 (10:6).

BHC: Oliver Jungheim, Roman Babic; Ballmann (insgesamt 18 Tore, davon 2 Siebenmeter), Malte Wolfram (17, 3), Moritz Brinkmann (13), Paul Gießelmann (11), Julius Graf (11), Francesco Mussumecci (5), Flavio La Mendola (5), Lukas Austermann (4), Lasse Clauberg (4), Paul Schwarz (4, 1), Lennart Meißner (2), Yannick Höschler (1), Leander Altena (1), Ben Metz

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