Handball

Bernau-Team fehlt in der Schlussphase wieder das Glück

Paul Gießelmann war in Berlin mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze der BHC-A-Jugend. oto: Kurt Kosler
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Paul Gießelmann war in Berlin mit fünf Treffern erfolgreichster Schütze der BHC-A-Jugend.

BHC-Nachwuchs: A-Jugend hat in Berlin keine Chance – Zweite verpasst in der Regionalliga ein Remis

Die BHC-Nachwuchsteams gingen leer aus, wobei die Männer einen Punktgewinn noch mehr verdient gehabt hätten als schon eine Woche zuvor gegen die SG Langenfeld.

Regionalliga, Männer: OSC Rheinhausen – BHC II 31:30 (14:13). „Es war die mit unseren Rechtshändern im Rückraum beste Leistung seit Wochen“, lobte Mirkau Bernau seine einmal mehr personell angeschlagene Mannschaft, der im Moment einfach das nötige Glück fehlt. Nach etwas weniger als einer Dreiviertelstunde führten die Löwen sogar mit 23:19, gaben diesen Vorsprung dann aber auch wieder zu schnell ab. Da konnte selbst Aaron Exner als torgefährlicher Dreh- und Angelpunkt keine erneute Wende mehr einleiten. Neben ihm gefielen auch Levin Werschkull nach seiner Einwechslung sowie Silas Elsässer, der 50 Minuten lang ein Top-Rückhalt im Tor war. „Am Ende stand es Spitz auf Knopf, leider erneut mit dem schlechteren Ende für uns“, resümierte ein frustrierter, aber stolzer Bernau.

BHC II: Elsässer, Vojinovic; Exner (10), Artmann (5, 3), Büscher (4), Santos (3), Keull (3), Werschkull (3), Franco (1), Berger (1), Gießelmann, Breenkötter, Esser, Schäfer

Meisterrunde der A-Jugend: Füchse Berlin – BHC 33:19 (16:10). In der Lilli-Henoch-Halle in Hohenschönhausen hatte sich der BHC-Nachwuchs eine Steigerung der Abwehrleistung vorgenommen. Nach 46 Gegentreffern in der Vorwoche setzte es bei den in dieser Saison weiterhin verlustpunktfreien Berlinern zwar auch 33, doch Karsten Wefers war dennoch zufrieden. „Defensiv war das besser, aber gerade am Ende fehlten uns die Körner“, sagte der Co-Trainer, der den beruflich verhinderten Jens Sieberger in der Hauptstadt vertrat.

Dass es bei den Füchsen nicht zu Punkten reichen würde, war keine Überraschung. Die BHC-Leistungsträger des Angriffs, Malte Wolfram und Joe Ballmann, mussten beide mit Knieproblemen passen. „Wir haben deshalb taktisch umgestellt und es offensiv mit dem siebten Feldspieler anstelle des Torhüters versucht“, erläuterte Wefers. Das reichte, um das Ergebnis zunächst noch im Rahmen zu halten. Nach der Halbzeitpause aber zogen die Berliner unaufhaltsam davon. jg/trad

BHC: Babic, Beckert; Gießelmann (5), Werschkull (3), Mussumeci (3), Merten (2), Schwarz (2), Graf (2), Hoeschler (1), Puschmann (1, 1), Vetter, Frenzel

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