Handball

Wenn die Stärke zur Schwäche wird

Patrick Gempp kommt frei am Kreis zum Wurf. Szenen wie diese häuften sich für den Bergischen HC in Wetzlar.Foto: Mathias M. Lehmann
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Patrick Gempp kommt frei am Kreis zum Wurf. Szenen wie diese häuften sich für den Bergischen HC in Wetzlar.

Die Löwen zählen 22 Gegentore aus der Nahdistanz.

Im Angriff des Bergischen HC läuft es seit geraumer Zeit nicht mehr rund. Doch beim 22:30 in Wetzlar ärgerte sich Trainer Sebastian Hinze insbesondere über die Schwäche in der Deckung. „22 Gegentore haben wir aus der Nahdistanz bekommen. Das reicht eigentlich für vier oder fünf Spiele bei uns“, sagte der Coach. „Die Baustelle hatten wir von Anfang an.“

Die daraus resultierende frühe Unzufriedenheit machte Hinze auch dafür verantwortlich, dass die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt mehr in Fahrt kam. „Wir tragen das mit durch das ganze Spiel, verwerfen auch vorne die Bälle, weil wir sauer sind, wie wir das gedeckt haben.“ Bis Mittwoch muss die Mannschaft ihre eigentliche Stärke wiederfinden, um gegen Frisch Auf Göppingen in der Klingenhalle (19 Uhr) eine Chance zu haben.

Hinze ist optimistisch, dass dies gelingt. „Wir werden uns das noch mal anschauen und wissen, dass es im Zweikampfverhalten so nicht ausreicht. Das ist kein Zauberwerk“, sagt der Trainer mit Blick auf die Essenz des BHC-Spiels. „Wir wissen ja, dass wir das besser können.“

Was passiert, wenn das Wesentliche fehlt, hat die Mannschaft in Wetzlar nun recht eindrucksvoll erlebt. Dass mit 31:31-Punkten keine Abstiegsgefahr mehr droht, kann Hinze nicht besser stimmen. „Wer mich und uns kennt, weiß, dass die Mannschaft den absoluten Ehrgeiz hat, Punkte zu gewinnen – da spielt die Ausbeute vorher keine Rolle.“ Rechnerisch bleiben die Löwen zwar noch nicht sicher erstklassig, doch bis dahin ist es nur eine Frage der Zeit. trd

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