Handball

Weck hat ein paar gute Kilos draufgepackt

Alexander Weck im Düsseldorfer Weihnachtsspiel 2019 gegen die Rhein-Neckar Löwen (26:29).
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Alexander Weck im Düsseldorfer Weihnachtsspiel 2019 gegen die Rhein-Neckar Löwen (26:29).

Der Junioren-Nationalspieler von Handball-Bundesligist BHC ist wieder fit.

Von Timo Lemmer

Als seine Teamkollegen vergangenen Donnerstag den Auswärtssieg bei GWD Minden bejubelten, war Alexander Weck fleißig. Zu zwei individuellen Einheiten hatte der 20-Jährige den Tag genutzt – um nach seinem Kreuzbandriss stark zurückkommen zu können, sobald er gebraucht wird. „Ich fühle mich gut“, sagt Weck. Das gilt insbesondere auch für den mentalen Bereich: Sorgen, wieder voll in den Kontakt zu gehen, haben den Rückraumspieler des Bergischen HC von Beginn an gar nicht geplagt.

Seit bald drei Wochen ist er wieder vollständig im Training, musste nur kurzzeitig mit Rückenproblemen aussetzen. Das Knie aber, das ist voll in Schuss. Weck: „Ich trainiere ganz normal mit. Wenn ich für den Kader nominiert werde, kann ich jetzt auch schon wieder voll in der Bundesliga mitwirken.“ Auf sein Comeback auf der Platte wartet Weck momentan noch. Die Spieltage nutzt er weiterhin für die individuelle Weiterentwicklung, bietet sich darüber hinaus im Teamtraining an. Den U21-Nationalmannschaftslehrgang in dieser Woche hat er vorsorglich abgesagt, dort hat Kreisläufer Tom Bergner seit Montag die Farben der Löwen vertreten. Mit Lukas Becher vom Tusem Essen ist ein guter Kumpel ebenfalls mit von der Partie. Da ohnehin noch mehrere Lehrgänge in naher Zukunft anstehen, gilt der Fokus erst einmal dem BHC. „Mein Ziel ist es aber natürlich, die WM im Sommer mitzuspielen“, sagt Alexander Weck, seit 2015 im Verein und mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattet.

Seine lange Leidenszeit nach der unmittelbar vor dem Saisonbeginn zugezogenen Verletzung hat Weck vor allem im Kraftraum überbrückt. „Ich hatte ja schon vorher etwas draufpacken können. Seit Oktober sind es sicherlich noch einmal drei Kilogramm mehr geworden“, sagt der 1,99-Meter-Mann. „So 97, 98 Kilo“ seien es inzwischen. „Was das Körperliche angeht, habe ich die Phase gut genutzt. Ich habe viele Krafttraining-Einheiten absolviert.“

Löwen-Comeback und die WM im Visier

Als das ST Weck vor ziemlich genau drei Jahren porträtierte – da war der damalige B-Junior aus Ohligs erstmals für das Nationalteam berufen worden – waren es noch zarte 79 Kilogramm. „Mit dem jetzigen Gewicht bin ich dann eigentlich auch ziemlich zufrieden“, hat Weck nun also das draufgepackt, was er sich selber vorgestellt hat. Zum vollen Glück fehlt dann nun nur noch das Bundesliga-Comeback. Chancen dazu im Februar gibt es noch zwei – mit Balingen (21. Februar) und Lemgo (28. Februar) kommen jeweils um 16 Uhr zwei Rivalen in die Wuppertaler Unihalle. Und wenn es dann zu einer erfolgreichen Teilnahme an der U21-Weltmeisterschaft im Sommer in Ungarn reicht, kann Alexander Weck das Kapitel Kreuzbandriss komplett abhaken.

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