Handball

BHC übersteht „gefährliche Situation“

Christopher Rudeck bot eine ordentliche Vorstellung zwischen den Pfosten, bei der er auch den einen oder anderen Ball gerade noch von der Linie kratzte. Foto: Andreas Fischer
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Christopher Rudeck bot eine ordentliche Vorstellung zwischen den Pfosten, bei der er auch den einen oder anderen Ball gerade noch von der Linie kratzte.

Stimmen: Torhüter Rudeck lobt Wechsel-Impulse.

Von Thomas Rademacher

Über die Leistung in der ersten Halbzeit, die der Bergische HC mit 18:12 gegen den TVB Stuttgart gewonnen hat, gab es keine zwei Meinungen. „Die haben wir nahezu perfekt gestaltet“, fand BHC-Geschäftsführer Jörg Föste. „Wir haben da am oberen Limit gespielt und auch hinten nicht viel zugelassen“, meinte Torhüter Christopher Rudeck. Etwas kritischer fiel freilich der Blick auf die zweite Hälfte aus, in der die Partie zu kippen drohte, bevor die Gäste doch noch recht klar mit 30:26 gewannen.

„Wir hatten damit gerechnet, dass Stuttgarts Torhüter Johannes Bitter auch mal eine gute Phase bekommt“, meinte Trainer Sebastian Hinze. „Aber wir haben auch technische Fehler gemacht und sind nicht mehr mit der Überzeugung der ersten Hälfte in die Zweikämpfe gegangen. Was mir aber vor allem nicht gefallen hat, ist, dass Stuttgart in der erweiterten zweiten Welle mit viel Tempo einfache Tore gemacht hat.“ So sei sein Team noch mal in Stress geraten. „Das war eine gefährliche Situation, in der Linus Arnesson und Tomas Mrkva der Partie ein bisschen den Stecker gezogen haben“, lobte Hinze zwei individuelle Leistungen in der Schlussphase.

Während Arnesson die wichtigen Tore markierte, lieferte Mrkva nach seiner Einwechslung zwei entscheidende Paraden. „Das zeichnet uns in dieser Saison aus“, fand Rudeck, der trotz ordentlicher Vorstellung in dieser Phase Platz für seinen Spannmann gemacht hatte. „Wenn der andere eingewechselt wird, gibt uns das noch mal einen Push. Das war in der vorigen Saison nicht immer so.“

So bleibt nach 9:3-Punkten im Dezember und insgesamt 16:14-Zählern zum Jahresende ein positives Fazit. „Es war ein beeindruckender Schlussakkord in einem außergewöhnlichen Jahr“, meinte Jörg Föste. Und auch Lukas Stutzke, mit sechs Toren Mann der ersten Halbzeit, zeigte sich zufrieden: „Vielleicht hätten wir in Göppingen sogar noch einen Punkt mehr mitnehmen können – oder im Nachhinein bei den Rhein-Neckar Löwen. Aber wir können mit einem guten Gefühl in die Pause gehen.“

TVB-Resultate spiegeln BHC-Entwicklung - Stimmen zum Spiel im Podcast

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