Handball

Stolz überwiegt nach couragiertem Auftritt des BHC

Kämpferisch hatten sich die Löwen überhaupt nichts vorzuwerfen. Hier erobert Max Darj den Ball im Stile eines Footballers.Foto: Kurt Kosler
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Kämpferisch hatten sich die Löwen überhaupt nichts vorzuwerfen. Hier erobert Max Darj den Ball im Stile eines Footballers.

Jörg Föste sieht sein Team so nah wie nie zuvor am Sieg gegen Kiel.

Von Thomas Rademacher

Die Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff groß bei den Handballern des Bergischen HC. Auch das 17. Bundesligaspiel gegen den THW Kiel endete mit einer Niederlage. „So traurig das 24:26 nach dem Spiel natürlich ist, so beherzt hat die Mannschaft gekämpft“, sagte BHC-Geschäftsführer Jörg Föste. „Unter dem Strich überwiegt der Stolz auf das Team, das es toll gemacht hat gegen einen super besetzten Gegner. Nach dem Spielverlauf wäre ein Sieg keine Sensation gewesen. Tatsächlich ist mein Gefühl, dass wir Kiel noch nie so nah an einer Niederlage hatten.“

Die Gründe dafür sind für den Geschäftsführer klar. „Wir hatten ein Plus beim Torhüter durch Christopher Rudeck. Das hat man gegen Kiel auch nicht alle Tage. Und es gab in der zweiten Halbzeit zig Situationen, die unglücklich für uns gelaufen sind.“ Trainer Sebastian Hinze sah es ähnlich. Auch er zeigte sich begeistert von seiner Truppe. „Es waren aber leider zwei, drei technische Fehler zu viel. Das ist sehr schade, weil wir heute sehr viel davon hatten, was man braucht, um den THW Kiel zu schlagen“, fasste der 42-Jährige zusammen.

Mit Podcast: Rudeck öffnet die Tür – BHC schafft’s nicht durch

Bei Christopher Rudeck herrschte nach dem Abpfiff freilich Ernüchterung. „Es war leider ein klassischer Auftritt gegen Kiel. Sie machen heute nichts besser als wir, aber wir verlieren leider mit zwei Toren“, ärgerte sich der Torhüter. „Wir machen ein paar Fehler zu viel, die Kiel natürlich auch gut provoziert, bekommen dann aber die Gegenstöße einfach nicht verteidigt.“

Mit der eigenen Abwehrleistung war er zufrieden. „Wir kriegen vielleicht 20 Gegentore im Kieler Positionsangriff. Das war gut“, sagte der Torhüter, der den Gästen unheimlich viele Würfe wegnahm. Das war dem 27-Jährigen bei dem Resultat aber egal. „Wenn ich drei Paraden hätte und wir gewinnen mit einem Tor, wäre mir das lieber. Ich bin heute sehr enttäuscht.“

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