Handball

Sebastian Hinze wechselt das Löwen-Revier

Die sportliche Entwicklung des BHC führt unter Sebastian Hinze nach oben. Im Sommer 2022 macht er selbst einen Sprung. Foto: Christian Beier
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Die sportliche Entwicklung des BHC führt unter Sebastian Hinze nach oben. Im Sommer 2022 macht er selbst einen Sprung.

Der Trainer geht im Sommer 2022 vom Bergischen HC nach Mannheim.

Von Thomas Rademacher

Dass Sebastian Hinze seinen Vertrag beim Bergischen HC nicht über den 30. Juni 2022 hinaus verlängert, ist seit einer Weile bekannt. Wo er hingeht, war so etwas wie ein offenes Geheimnis, das nun offiziell gelüftet ist: Der 41-Jährige wechselt das Löwen-Revier. Von den Bergischen Löwen geht es zu den Rhein-Neckar Löwen. Das gab der Tabellendritte der Handball-Bundesliga bekannt. „Auf der Suche nach einem Cheftrainer für die Zukunft haben wir ein klares Anforderungsprofil erstellt und sind schnell zu dem Entschluss gekommen, dass Sebastian Hinze unsere Wunschlösung für diese wichtige Position ist“, sagt RNL-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

Seitens des Bergischen HC war ein vorzeitiger Wechsel Hinzes in diesem Sommer ohnehin kein Thema. Damit haben sich offenbar auch die Verantwortlichen der Rhein-Neckar Löwen abgefunden. Für den scheidenden Coach Martin Schwalb wird in der kommenden Saison der bisherige Co-Trainer Klaus Gärtner übernehmen – und stellt damit eine Übergangslösung dar. Erst danach kann der Verein voll auf Hinze setzen.

„Mit Sebastian Hinze sehen wir uns langfristig auf der Trainerposition erstklassig besetzt. Die beeindruckende Entwicklung beim Bergischen HC in den vergangenen Jahren ist nicht zuletzt seine Handschrift und wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, ihn von den Rhein-Neckar Löwen zu überzeugen“, erläutert Kettemann. „Selbstverständlich respektieren wir seine gültige Vertragslaufzeit beim BHC und werden uns nach dem heutigen Tag, auch aus Respekt gegenüber dem Bergischen HC mit seinen sportlichen Zielen, nicht mehr zur Zukunft der Rhein-Neckar Löwen unter der Leitung von Sebastian Hinze äußern.“

Genauso hält es der BHC-Trainer, der am 26. April seinen 42. Geburtstag feiert, ebenfalls. „Während der kommenden 15 Monate bin ich Trainer des Bergischen HC und äußere ich mich daher nur zu Fragen rund um meinen aktuellen Arbeitgeber“, betont Hinze, der auch nicht kommentieren möchte, warum er sich für das Angebot aus Mannheim entschieden hat. Die Antwort auf diese Frage hat er für Sommer 2022 in Aussicht gestellt. Bis dahin bleibt der Wuppertaler im Amt bei den Bergischen. Seine zehnte und finale BHC-Saison wird ihn gleichzeitig zum dienstältesten Trainer im Oberhaus machen, da Kai Wandschneider nach dieser Spielzeit bei der HSG Wetzlar aufhört.

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