Stimmen zum Handballspiel

Hinze: „Ich sehe das Spiel meiner Mannschaft positiv“

Die Stimmung auf den Rängen war genauso intensiv wie die auf der Bank. Die Löwen hatten den längeren Atem. Foto: Mathias M. Lehmann
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Die Stimmung auf den Rängen war genauso intensiv wie die auf der Bank. Die Löwen hatten den längeren Atem.

Trainer und Geschäftsführung sehen einen verdienten Auswärtssieg.

Solingen. Sebastian Hinze hatte im Vorfeld vor der Qualität des Tus N-Lübbecke gewarnt. Und der Trainer des Bergischen HC sah sich bestätigt: „Sie haben extrem diszipliniert angegriffen und uns über weite Strecken vor Probleme gestellt.“ Trotzdem hatte der 42-Jährige einen verdienten Sieg seiner Mannschaft gesehen. „Wir sind stabil geblieben. Ich sehe das Spiel meiner Mannschaft positiv.“

Zwar sei die Deckung in der ersten Hälfte zu passiv gewesen, doch in der zweiten Halbzeit fand Hinze sie überragend. „Das ist auch das, was uns zum Sieg geführt hat. Wir sind offensiv nicht gut aus der Pause gekommen, hatten aber defensiv eine so gute Basis, dass wir nicht hoch in Rückstand geraten sind.“ Mit dem Angriff zeigte sich Hinze insgesamt einverstanden, aber „in der Effektivität war es zu wenig – gerade in Überzahl.“ Alexander Weck habe es in der Vorbereitung optimal gemacht, doch im ersten Ligaspiel sei es ihm nicht so gut gelungen. „Trotzdem bleibt er unser Überzahl-Spieler. Er hat mein volles Vertrauen.“

Dass es am Ende zum Sieg gereicht habe, rechnete der Coach auch Torhüter Christopher Rudeck an. „Er hat Nettelstedt mit einer Kreisparade und einer von außen am Schluss den Zahn gezogen. Insgesamt bin ich sehr stolz, wie die Jungs das hier angegangen sind. Es war ein gelungener Auftakt.“

Das fand auch Geschäftsführer Jörg Föste. „Wir wussten, dass die Nettelstedter nicht über 60 Minuten ihr laufintensives Spiel durchziehen können. Wir sind im System geblieben, haben an unsere Stärke geglaubt, und die Prognose hat sich zum Schluss auch bewahrheitet.“

Offensiv sei freilich nicht alles gut gewesen. „Wir haben doch einige Bälle leichtfertig weggeworfen“, fand Föste. Entscheidend war auch, dass wir mit Fabian Gutbrod die Wurfkraft aus dem Rückraum hatten, und der Gegner nicht.“ Dass das dazugehört, betonte Christopher Rudeck: „So ehrlich müssen wir sein: Wir sind qualitativ auch besser besetzt.“

Lesen Sie auch: Gutbrod und Rudeck machen den Unterschied

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