Handball

Alexander Weck: „Nach dem Spiel in Lübbecke war ich echt sauer“

Einem gebrauchten Tag in Lübbecke ließ Alexander Weck einen hervorragenden in seinem sportlichen Wohnzimmer folgen. Foto: Moritz Alex
+
Einem gebrauchten Tag in Lübbecke ließ Alexander Weck einen hervorragenden in seinem sportlichen Wohnzimmer folgen.

Stimmen: Strafzeiten-Verhältnis sorgt für Diskussionsstoff.

Von Thomas Rademacher

Solingen. Er ist der neue Überzahl-Spezialist beim Bergischen HC. Doch beim Auswärtssieg in Lübbecke (24:20) zum Saisonauftakt hat Alexander Weck in dieser Rolle überhaupt nicht funktioniert. „Nach dem Spiel in Lübbecke war ich echt sauer“, blickte der 20-Jährige zurück. „In der gesamten Vorbereitung ist mir das so gut gelungen, und dann werfe ich im ersten Saisonspiel alle Bälle weg.“

Lange warten musste Weck auf seine nächste Chance nicht. Beim 31:26 gegen den HSV Hamburg agierten die Löwen oft in Überzahl. „Das war natürlich schön, dass ich gleich so viele Gelegenheiten bekomme“, meinte der vierfache Torschütze, der zudem mehrfach ein gutes Auge für seine Mitspieler bewies. „Ich bin zufrieden – auch, dass ich die Ruhe bewahrt habe.“

Das Strafzeiten-Verhältnis – am Ende stand es 8:4 „für“ den HSV – hatte für Diskussionsstoff gesorgt. Besonders Torsten Jansen, der Trainer der Hanseaten, der einst für die SG Solingen am Ball war, zeigte sich nicht besonders begeistert davon. „Zum Teil waren sie wohl berechtigt, zum Teil vielleicht auch nicht“, meinte der 44-Jährige. Am Sky-Mikrofon ergänzte er sogar, dass seine Spieler sich nach Fouls vielleicht auch mal ins Gesicht fassen sollten. Was klingt wie eine Kritik am BHC, relativierte er auf Nachfrage später: „Das war auf uns bezogen, nicht auf den BHC. Wir müssen lernen, damit besser umzugehen.“

Dass die BHC-Spieler ungewöhnlich häufig im Gesicht erwischt wurden, war erkennbar. Und auch Weck fand: „Ich denke, die Hamburger haben nicht so viele Gründe, sich zu beschweren. Da war schon oft eine gegnerische Hand im Gesicht. Wir haben sauberer gedeckt – zumindest war das mein Eindruck.“

BHC-Geschäftsführer Jörg Föste freute sich vor allem über die Rückkehr der Fans: „Wir hatten echte Handball-Atmosphäre. Das war das Wichtigste. Die euphorische Stimmung hat uns gegen einen starken Gegner zum Sieg getragen.“

BHC schlägt Hamburg - Bergische Löwen dürfen mit ihren Fans feiern

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Mrkvas Fokus liegt noch neun Monate auf dem BHC
Mrkvas Fokus liegt noch neun Monate auf dem BHC
Mrkvas Fokus liegt noch neun Monate auf dem BHC

Kommentare