Handball

Sebastian Hinze wünscht sich Spielfreude in Flensburg

Hatte zuletzt nicht immer Grund zur Freude: BHC-Coach Sebastian Hinze.
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Hatte zuletzt nicht immer Grund zur Freude: BHC-Coach Sebastian Hinze.

Am Mittwochabend absolviert der Bergische HC seine vorletzte Saisonpartie.

Von Thomas Rademacher

Solingen, Die letzte Arbeitswoche von Sebastian Hinze beim Bergischen HC hat begonnen. Am Pfingstmontag absolvierte der Trainer eine vorbereitende Einheit auf die Partie bei der SG Flensburg-Handewitt (Mittwoch, 19.05 Uhr, Flens-Arena), am kommenden Sonntag wird mit der Begegnung gegen den TuS N-Lübbecke (15.30 Uhr, Klingenhalle) die zehnjährige Ära des Wuppertalers beim BHC zu Ende gehen, bevor er zum 1. Juli zu den Rhein-Neckar Löwen wechselt. „Das Spiel wird der Schlusspunkt sein. Danach werde ich mich von allen verabschieden“, sagt der 43-Jährige, der sich für die letzten beiden Duelle dieser Bundesliga-Saison vor allem eines wünscht: Spielfreude.

Die jüngsten Auftritte des Bergischen HC waren von wenig Konstanz geprägt. Einer bitteren 25:26-Niederlage gegen Minden folgten ein formidabler 26:22-Erfolg in Leipzig und wiederum eine ernüchternde 24:31-Pleite gegen die MT Melsungen. „Bei allen frustrierenden Momenten, die wir hatten, und einer Vorbereitung, die sicher mühsam ist, möchte ich, dass wir es an den Spieltagen noch einmal schaffen, mit Freude und dem, was uns auch kämpferisch auszeichnet, auf die Platte zu gehen“, betont der Coach.

Dass dabei kein Sieg in Flensburg herausspringen muss, liegt auf der Hand. Die Nordlichter absolvieren zwar aus ihrer Sicht keine herausragende Saison, sind aber mit 48:16-Punkten immer noch Vierter und haben in der gesamten Spielzeit zu Hause nur ein Mal verloren (27:28 gegen Kiel). „Sie gehen wie viele Teams zum Saisonende ein wenig auf dem Zahnfleisch“, meint Hinze und relativiert damit auch die jüngste 25:30-Niederlage der Flensburger in Lemgo.

„Für uns ist aber weniger der Gegner entscheidend als wir selbst“, stellt der Trainer klar. „Zuletzt ist es uns nicht gelungen, die einzelnen Mannschaftsteile isoliert voneinander zu betrachten. Nur wenn uns das gelingt, können wir in Flensburg eine Chance haben.“ Damit meint Hinze zum Beispiel, dass Fehler in der Abwehr nicht dazu führen dürfen, dass die schnelle Mitte nicht mit aller Konsequenz durchgeführt wird. Oder: Ein schlechter Wurf im Angriff darf den zügigen Rückzug nicht beeinflussen. Hinze: „Das eine darf nicht auf das andere wirken, sonst kommt man in eine Spirale, die nicht mehr zu lösen ist.“

Hinzes letzte Auswärtsfahrt als BHC-Trainer beginnt am Dienstag. Mit dabei könnte auch der zuletzt erkrankte David Schmidt sein. „Er ist wieder ins Training eingestiegen, kommt – wenn überhaupt – aber nur für Kurzeinsätze infrage“, sagt Hinze über den Rückraum-Linkshänder. Da Positionskollege Simen Schönningsen (Fußverletzung) weiterhin fehlt, wird wohl erneut Rechtshänder Lukas Stutze viel Spielzeit auf der für ihn eigentlich falschen rechten Rückraum-Seite bekommen.

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