Handball

Sebastian Hinze und David Schmidt hadern mit einer bitteren Niederlage

Sebastian Hinze brach den Grund für das 29:30 auf die eigenen Fehler herunter. Foto: Christian Beier
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Sebastian Hinze brach den Grund für das 29:30 auf die eigenen Fehler herunter.

Stimmen: Der Trainer sieht grundsätzlich ein gutes Spiel.

Glücklich zeigte sich André Haber nach dem Schlusspfiff. „Es war für uns das erste Pflichtspiel nach etwa 50 Tagen. Umso zufriedener bin ich, dass wir die beiden Punkte mit nach Hause nehmen“, meinte der Trainer des SC DHfK Leipzig nach dem 30:29-Erfolg seiner Mannschaft beim Bergischen HC.

Sein Gegenüber, BHC-Coach Sebastian Hinze, haderte freilich mit der knappen Niederlage. „Es war ein extrem wellenförmiges Spiel. Immer wenn einer eine gute Phase hatte, kam der andere wieder auf. Leider haben wir uns vor allem in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler geleistet.“ Der Coach zeigte sich zwar grundsätzlich zufrieden, hatte ein tolles Handballspiel gesehen. „Die Wurfauswahl und -qualität waren gut, die Aktionen in der Abwehr ebenfalls, und auch Tomas Mrkva gibt uns die Paraden, die wir von ihm haben wollten.“

Dass es nicht zum Sieg gereicht habe, „lag an Fehlpässen an den Kreis und vielen anderen technischen Fehlern. Aus den Situationen hätten wir mehr machen müssen“, bemängelte der Coach. „In der Summe war das zu viel, um so ein enges Spiel zu gewinnen. Es lag an uns, auch wenn Leipzig so stabil agiert hat, wie wir das erwartet hatten.“ Nicht überbewerteten wollte der 41-Jährige die offensiv mäßige Vorstellung von Linus Arnesson. „Das waren jetzt zwei Spiele in vier Tagen“, meinte Hinze. „Im Dezember war Linus sehr stark. Man darf nicht vergessen, dass er im Moment bei uns viel Verantwortung übernehmen muss, weil Tomas Babak aus der Quarantäne kam und nicht fit war.“ So habe der Schwede zwar im Angriff noch Luft zur Topform, „aber er spielt sehr stabil in der Abwehr.“

Richtig niedergeschlagen wirkte David Schmidt. „Hätten wir ein gutes Spiel gemacht, hätten wir gewonnen. Daher geht die Niederlage auch in Ordnung“, sagte der Rückraum-Linkshänder. „Technische Fehler haben uns das Genick gebrochen, aber wir haben auch vorne schlechte Würfe – ich allen voran. Dann wird es schwer, zu bestehen.“

In der Schlussphase haderte Schmidt zusätzlich noch mit Zeitstrafen. „Ob die sein müssen, weiß ich nicht“, sagte er und fügte an: „Niederlagen tun immer weh. Wenn man selber nicht das beitragen kann, was man sich wünscht, wird es noch schlimmer. Das war heute beides der Fall.“

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