Ende einer Ära

Sebastian Hinze: „Danke für diesen Moment“

Sebastian Hinze war während seiner Verabschiedung auch aufgrund der Reaktion der BHC-Fans sehr bewegt.
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Sebastian Hinze war während seiner Verabschiedung auch aufgrund der Reaktion der BHC-Fans sehr bewegt.

Mit dem Abschied des Trainers und neun Spielern ist beim Bergischen HC eine Ära zu Ende gegangen

Von Thomas Rademacher

Ein letztes Mal im Outfit des Bergischen HC (v.l.): Sebastian Damm, Jonas Leppich, Emil Hansson, Joonas Klama, Tomas Mrkva, Maciej Majdzinski, David Schmidt, Jeffrey Boomhouwer, Max Darj und Trainer Sebastian Hinze.

Bereits vor Spielbeginn fiel es auf. An der Wand der Klingenhalle prangte ein großes Banner mit der Nummer 6 und dem Namen Hinze sowie den Jahreszahlen 2006 bis 2022. Dem Trainer des Bergischen HC, der bis 2011 noch selbst mit eben der „6“ spielte, bereits 2003 zu Vorgängerverein SG Solingen gekommen und damit auch bei der BHC-Gründung drei Jahre später dabei war, wurde als Erstem die Ehre zuteil, an die „Wall of Fame“ zu kommen – so würde es Geschäftsführer Jörg Föste bei der Verabschiedung später erklären. Die Zeremonie zur Würdigung des Trainers und neun Handballern war nach dem 26:22-Erfolg im letzten Saisonspiel über den TuS N-Lübbecke freilich der emotionale Höhepunkt des Handball-Nachmittags.

BHC-Podcast: Stimmen zum Saisonabschluss

Sebastian Hinze: Der Coach hatte angekündigt, dass er nicht emotional werden würde. „Ich war aber schon kurz davor, so ehrlich muss man sein“, sagte der 43-Jährige nach seiner Verabschiedung, während der es ihm anzumerken war, wie bewegt er von der Reaktion der 2261 Zuschauer und den Worten von Geschäftsführer Jörg Föste war. „Es ist kaum vorstellbar, dass unsere Reise zu Ende geht“, sagte Föste. „Sie war intensiv – mit allen Höhen und Tiefen. Vielen Dank für etwas, das nur ganz wenige schaffen: Dir ist es gelungen, alle immer ein bisschen besser zu machen. Der Club ist durch Dich besser. Wir wären ohne Dich niemals da, wo wir jetzt sind.“

BHC sagt tschüss

Der BHC sagt tschüss.
Der BHC sagt tschüss. © Moritz Alex
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Große Worte, die Hinze, der nach zehn Jahren als BHC-Cheftrainer zu den Rhein-Neckar Löwen wechselt, nicht kalt ließen. „Ich bin kein Freund von großen Reden. Danke für diesen Moment. Es ist einer, der mir in Erinnerung bleiben wird“, sagte Hinze aufrichtig am Hallenmikrofon. Besonders gelungen fand der Trainer die Überraschung der „Wall of Fame“: „Als ich hereingekommen bin und das Banner an der Hallendecke gesehen habe, fand ich das schon toll. Das ist etwas, was mich immer hiermit verbinden wird.“

Maciej Majdzinski: Bei der WM 2021 hat der Rückraum-Linkshänder sein letztes Handballspiel bestritten. Der dritte Kreuzbandriss zwingt ihn nun zum Aufhören. „Als die Entscheidung gefallen ist, war das sehr schwierig“, erläuterte Majdzinski nach seinem letzten BHC-Moment. „Es ist schon sehr traurig, aber das Leben geht weiter.“ Der Pole steht kurz vor der Abgabe seiner Bachelor-Arbeit, geht zurück in seine Heimat und wird das Kapitel Profisport komplett beenden.

Für Max Darj (l.) endet das sportliche Kapitel beim Bergischen HC nach fünf Jahren. Hier nimmt der Schwede ein Geschenk von Geschäftsführer Jörg Föste in Empfang, während er mit stehenden Ovationen bedacht wird.

Max Darj: Dem schwedischen Kreisläufer waren die Emotionen, mit denen sein Abschied verbunden ist, anzumerken. Fünf Jahre hat er bei den Löwen gespielt, ist mit dem Team in die Bundesliga aufgestiegen und dort zu einem gefragten Spieler avanciert. „Ich bin sehr stolz auf die Zeit hier. Wir wollten noch ein paar Ziele mehr erreichen, aber einige haben wir auch geschafft. So sind wir ein stabiles Bundesliga-Team“, meinte Darj. Der Wechsel zu den Füchsen Berlin geschieht auf seinen Wunsch und ausschließlich aus sportlichen Gründen. „Es ist eine neue Herausforderung. Ich denke, es ist der richtige Zeitpunkt.

Jeffrey Boomhouwer: Der Niederländer geht nach vier Jahren bei den Bergischen zurück in seine Heimat nach Aalsmeer. „Ich blicke auf vier geile Jahre zurück“, meinte Boomhouwer und betonte: „Für den BHC würde ich immer noch einmal zurückkommen.“ Andere Vereine hingegen müssten ein hervorragendes Angebot machen.

Tomas Mrkva: Der tschechische Torhüter folgt nach drei Jahren im BHC-Dress dem Ruf des THW Kiel. „Normalerweise jagen die Löwen die Zebras. In diesem Fall war es umgekehrt“, sagte der langjährige Hallensprecher Jens Scheffler, der die Abschiedszeremonie vornahm.

Sebastian Damm: Für den Linksaußen war der BHC die Gelegenheit, sich in der Bundesliga zu etablieren. „Ich bin sehr dankbar für die Chance, nachdem ich aufgrund eines Autounfalls im Rollstuhl gesessen hatte. Ich hatte viele Rückschläge hier, aber es war eine super schöne Zeit“, betonte der Linksaußen am Hallenmikrofon.

David Schmidt: Der unermüdliche Rückraum-Linkshänder ist der dritte BHC-Profi, der innerhalb der Bundesliga wechselt. Nach zwei Jahren bei den Löwen geht es zu Frisch Auf Göppingen.

Emil Hansson: Der Linksaußen erzielte in seinem letzten BHC-Spiel gegen Lübbecke sein 17. Saisontor. Hansson war aufgrund einer Verletzung von Yannick Fraatz gekommen und „stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde“, wie Scheffler es formulierte.

Joonas Klama und Jonas Leppich: Torhüter und Kreisläufer des erweiterten Kaders sagten ebenfalls „tschüss“.

Ausblick

Ab sofort haben die Profis des BHC frei, ab Ende Juni beginnt die individuelle Vorbereitung. Am 18. Juli kommt der neue Kader inklusive Trainer Jamal Naji erstmals zusammen.

BHC schließt Saison auf Platz elf ab

Meinung von Thomas Rademacher: Mach's gut Sebastian!

thomas.rademacher@solinger-tageblatt.de

Als Journalist hat man es nicht immer einfach mit Sebastian Hinze. Der Coach hat manchmal seine eigenen Vorstellungen, wenn es darum geht, worüber man sprechen sollte. Das gipfelt dann nicht in einem Kroos-artigen Ausraster, doch innerhalb der vergangenen zehn Jahre gab es schon die eine oder andere Reibung. Im Gegensatz zu Kroos ging der Respekt dabei allerdings niemals verloren – auch wenn man sich mal nicht einig wurde und die Dinge schlicht anders sah. Hinze blieb immer Hinze. Neben seinem Erfolg nötigt mir auch das Respekt ab.

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