Handball

Schmidt ist froh, wieder in den Infight zu gehen

David Schmidt scheute keinen Zweikampf und nahm es dabei gerne auch mit zwei Essenern gleichzeitig auf. Foto: Mathias M. Lehmann
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David Schmidt scheute keinen Zweikampf und nahm es dabei gerne auch mit zwei Essenern gleichzeitig auf.

Beim Tusem Essen scheute David Schmidt keinen Zweikampf, übernahm immer wieder die Verantwortung und brachte seine sechs Würfe alle im Tor unter.

Vier Wochen in Quarantäne haben Spuren bei den Bundesliga-Handballern des Bergischen HC hinterlassen. „Es gibt zu Hause schon Phasen, in denen man am liebsten die Wände hochkrabbeln würde. Das war ziemlich zäh alles“, blickt David Schmidt auf die coronabedingt erzwungene Auszeit zurück. „Daher hatte ich unglaublich Lust, wieder auf dem Feld zu stehen und in den Infight zu gehen.“ Es war dem 27-Jährigen anzumerken. Beim Tusem Essen scheute er keinen Zweikampf, übernahm immer wieder die Verantwortung und brachte seine sechs Würfe alle im Tor unter. Er hatte damit großen Anteil am 32:22-Erfolg seiner Löwen.

Seine Knochen spürt der Rückraum-Linkshänder schon etwas mehr als üblich. „Prickelnd fühlt es sich nicht an“, beschreibt der Handballer. „Das geht bestimmt nicht nur mir so. Schon während des Spiels habe ich gemerkt, dass die Beine schwer wurden.“ Das Gefühl sei auch ein anderes gewesen als nach der ersten Quarantäne. Vor drei Wochen war der BHC in Kiel und Flensburg angetreten, bevor eine weitere Positiv-Testung eines Mitglieds des Funktionsteams die Truppe erneut in Isolation beförderte. „Wir hatten dadurch fünf oder sechs Trainingseinheiten innerhalb der vergangenen fünfeinhalb Wochen. Die Auswirkungen sind spürbar.“

Entsprechend anders sei auch die Erwartungshaltung von Trainer Sebastian Hinze vor der Partie in Essen gewesen. „Es hat zu uns gesagt, dass er nichts erwarte – außer, dass wir brennen und alles in dieses Match hineinwerfen“, berichtet Schmidt. „Ich glaube, Seppel (Hinze) hat in der Quarantäne gekocht, weil er nicht bei der Mannschaft sein konnte.“ Der Coach durfte im Gegensatz zum Team erst am Mittwoch die Isolation verlassen. Dadurch war die Vorbereitung noch ungewöhnlicher als sowieso schon. Plötzlich standen zwei Spieler in der Verantwortung. „Wir hatten zwei Einheiten unter Fabian Gutbrod und Csaba Szücs als Trainer“, erläutert Schmidt die kuriose Situation.

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