Handball

Schmidt für Nationalteam nominiert

David Schmidt hat allen Grund zur Freude. Bundestrainer Alfred Gislason hat den Rückraumspieler des BHC bei seinen Planungen berücksichtigt.
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David Schmidt hat allen Grund zur Freude. Bundestrainer Alfred Gislason hat den Rückraumspieler des BHC bei seinen Planungen berücksichtigt.

Der Rückraum-Linkshänder des Bergischen HC ist bei der Weltmeisterschaft dabei.

Von Thomas Rademacher

Am Montagmorgen verkündete der Deutsche Handball-Bund seinen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft. Die Hoffnung war groß, dass in David Schmidt ein Spieler des Bergischen HC dabei sein würde. Und tatsächlich: Der Rückraum-Linkshänder ist Teil des 20-köpfigen Kaders, der am 3. Januar mit einem Lehrgang beginnt und sich am 6. sowie 10. Januar mit EM-Qualifikationsspielen gegen Österreich auf das Großereignis vorbereitet. Am 12. Januar geht es schließlich in den Flieger nach Ägypten, wo das Turnier vom 13. bis 31. Januar stattfindet.

„Ich freue mich riesig, wieder mit dabei zu sein“, sagt David Schmidt, der bereits bei der EM im vorigen Januar – noch in Stuttgarter Diensten – überraschend Teil des Kaders war. „Diesmal war nicht damit zu rechnen – zumindest bis die Absagen kamen.“ So verzichtete zum Beispiel Positionskonkurrent Steffen Weinhold freiwillig. Schmidt hingegen ist glücklich, dass sich die Tür für ihn geöffnet hat.

David Schmidt darf auf weitere DHB-Einsätze hoffen. 

„Es macht mich stolz, für mein Land zu spielen“, betont der 27-Jährige. „Auch wenn das Ereignis sich wohl anders anfühlen wird als im vorigen Januar.“ Zuschauer sollen im Gegensatz zur Bundesliga allerdings in Maßen dabei sein. Eine 30-prozentige Auslastung der Spielstätten ist in Planung.

Neben Schmidt sind auch Kai Häfner (Melsungen) und erstmals Antonio Metzner (Erlangen) im rechten Rückraum nominiert worden. „Mein persönliches Ziel ist, so häufig wie möglich eingesetzt zu werden. Dann will ich natürlich helfen“, sagt Schmidt. „Welche Ziele wir als Team haben, werden wir im Vorfeld noch besprechen.“

Auch Sebastian Hinze freut sich für seinen Spieler. „Er hat sich das verdient, und ich weiß, dass es ein großes Ziel von ihm war“, sagt der BHC-Coach. „Auch für uns als Club ist die Nominierung etwas Besonderes. Wir hatten zwar schon deutsche Nationalspieler, aber bei einem großen Turnier war bislang noch keiner dabei.“

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