Handball

Schmidt: „Die Erleichterung ist schon sehr groß“

David Schmidt erzielte fünf Treffer und war nach dem Spiel sehr erleichtert über den knappen Teamerfolg. Foto: Mathias M. Lehmann
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David Schmidt erzielte fünf Treffer und war nach dem Spiel sehr erleichtert über den knappen Teamerfolg.

Die Atmosphäre in der Klingenhalle sorgt für Begeisterung.

Auf dem Feld steht David Schmidt unter Hochspannung, doch nach dem 26:25-Erfolg über Stuttgart wirkte der Rückraumspieler des Bergischen HC schon kurz nach dem Schlusspfiff wieder entspannt. „Die Erleichterung ist schon sehr groß“, sagte der Linkshänder. „Defensiv haben wir eine sehr gute erste Hälfte gespielt, in der zweiten haben wir vielleicht ein paar Tore zu viel bekommen. Aber wir sind überglücklich, dass wir gewonnen haben.“

Vier Tage zuvor beim 20:28 in Hannover hatten die Nerven nicht nur bei Schmidt blank gelegen. „Das Frustlevel war sehr groß“, erläuterte der ehrgeizige Sportler und sprach sogar von sich aus ein rüdes Foul an Vincent Büchner an, bei dem der Ball nicht in der Nähe gewesen war. „Ich habe nachher noch lange mit ihm gesprochen, mich entschuldigt und auch dafür geschämt. Sowas darf mir nicht passieren, aber es ist jetzt zum Glück aus der Welt.“

Umso zufriedener war Schmidt, dass der Fokus nun wieder auf dem Sportlichen lag. „Bei mir haben sich gute und schlechte Aktionen abgewechselt“, meinte der fünffache Torschütze, dem auch einige schöne Vorlagen gelangen – unter anderem in der Schlussphase auf Max Darj, der aus sechs Metern stets sicher verwandelte. „Dafür steht er da am Kreis. Er hat die Dinger super gemacht.“

Max Darj und David Schmidt sind zwei der „kleinen Helden“, wie Jörg Föste die entscheidenden Protagonisten bezeichnete. Der BHC-Geschäftsführer hob zudem Tomas Babak hervor, der „in der entscheidenden Phase sehr gute Entscheidungen getroffen hat.“ Die Deckung lobte der 60-Jährige neben dem Torhütergespann Christopher Rudeck und Tomas Mrkva ebenfalls. „Es war ein tolles Erlebnis. Solche Siege sind die schönsten“, meinte Föste mit Blick auf die dramatische Endphase, in der die typische Klingenhallen-Atmosphäre trotz nur 1320 Fans zu spüren war. „Die Treuesten der Treuesten sind in der Halle. Die wissen genau, wie wichtig jeder Sieg für uns ist. Und dieser war verdammt wichtig.“

Auch Schmidt fiel die herausragende Stimmung in der kleinen Spielstätte auf. „Die Halle war voll da, die Stimmung super“, sagte der Rückraum-Linkshänder. „Das war Werbung dafür, dass die Leute wieder vermehrt zum Handball kommen.“

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