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Offensive Halbe, cleveres Management der Spieluhr und die üblichen Abläufe

Trotz der widrigen Umstände war der BHC von Beginn an auf Betriebstemperatur und pushte sich auf der Bank selbst.
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Trotz der widrigen Umstände war der BHC von Beginn an auf Betriebstemperatur und pushte sich auf der Bank selbst.

Hinze freut sich über unterbrochenen Fluss

Von Timo Lemmer

Beim Verlassen der Halle, als die Mannschaft ihre Laola in diesmal abgespeckter Form schon erledigt hat, winkt Jörg Föste noch einmal in die vorderen Blöcke der Klingenhalle. Dort sitzen die 60 Ehrenamtler, die lautstark mit Trommeln für ein Stück gewohnte Atmosphäre gesorgt hatten. Es ist allen Beteiligten ein Anliegen, zu danken: „Sie haben einen super Job gemacht. Jens Scheffler am Mikrofon ebenso“, erklärt Föste. Das, sowie der Umstand, dass rund ums Team trotz des Geisterspiels an den üblichen Abläufen festgehalten wurde, sorgte für ein Stückchen Heimspiel-Atmosphäre. Das habe man dann auch auf die Platte transportieren können, konstatierte Sebastian Hinze für beide Teams: „Es hat sich angefühlt wie ein hochintensives Bundesliga-Spiel.“

Das war es auch. Gäste-Trainer Michael Haaß haderte, dass das Duell nicht noch einige Minuten länger gedauert habe. In der Tat holte sein Team hinten raus auf. Die BHC-Protagonisten deuteten diesen Umstand anders: Die Uhr habe man mit der soliden Führung clever runtergespielt, sagten Hinze und auch Tomas Mrkva.

Der Tscheche war eine der Schlüsselfiguren und blieb dennoch bescheiden: „Ohne Abwehr hätte ich auch nicht funktioniert.“ Was zumindest insofern untertrieben war, als dass Mrkva vor allem spektakulär freie Bälle weggefischt hatte. Das habe sein Team gebrochen und die nötige Sicherheit gekostet, befand Haaß.

Auf BHC-Seiten sahen die Verantwortlichen noch andere Faktoren. Mit offensiveren Halben habe man den gegnerischen Spielfluss nach der Pause gebrochen, sagte Hinze und lächelte: „Und das erste Mal in meiner Laufbahn hatten wir Antonio Metzner gut im Griff.“ In den ersten 24 Minuten nach der Pause kassierte der BHC so nur fünf Tore – die folgenden sechs nach einer Erlanger Auszeit bis zum Abpfiff waren damit verkraftbar.

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