Handball

Mrkva verliert an alter Wirkungsstätte

Tomas Mrkva agierte stark zwischen den Pfosten, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Mathias M. Lehmann
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Tomas Mrkva agierte stark zwischen den Pfosten, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Der Torhüter liefert 13 Paraden.

Von Thomas Rademacher

Zum zweiten Mal trat Tomas Mrkva mit dem Bergischen HC bei HBW Balingen-Weilstetten an, zum zweiten Mal kassierte der Torhüter an seiner alten Wirkungsstätte eine Niederlage. Wobei sich der tschechische Nationaltorhüter immer wieder auszeichnete und seine Mannschaft mit 13 Paraden zwischendurch sogar im Spiel hielt. „Die Deckung war über weite Strecken okay, wir haben den siebten Feldspieler, den die Balinger in jedem Angriff gebracht haben, im Griff gehabt“, lobte Mrkva seine Vorderleute.

Trainer Sebastian Hinze sah es ähnlich, kritisierte lediglich die Verteidigung der Kempa-Tricks, mit denen es HBW oft versuchte – und manchmal damit auch etwas glücklich Erfolg hatte. Denn Mrkva hielt in der zweiten Hälfte gleich zwei Mal, doch der Abpraller landete jeweils in Balinger Händen und kurz darauf eben doch noch im Tor. „Das ist Glück, das wir uns auch erarbeiten müssen“, meinte Hinze. „Denn vielleicht war ja doch kurz der Frust über den gelungenen Balinger Abschluss da, so dass wir nicht ganz wach beim Abpraller waren. Ob das wirklich so war, ist schwer zu sagen. Das geschieht schließlich in wenigen Hundertstelsekunden.“

Die Enttäuschung über die neuerliche Niederlage war freilich auch bei Mrkva zu spüren. „Wir holen derzeit nicht das Optimum heraus, das wir vor Kurzem noch erreicht haben“, meinte der Keeper. „Aber es bringt nichts, in die Vergangenheit zu schauen. Wir blicken nach vorne.“ Der 32-Jährige betonte, dass die Mannschaft auch im Training alles gebe. „Die Moral stimmt. Es fehlt nicht viel. Ich bin überzeugt, dass wir uns für diese Arbeit auch belohnen werden. Aber es stimmt natürlich: Der Knoten muss platzen.“

Der Quervergleich zum blutleeren Auftritt in Ludwigshafen (22:28) verbiete sich: „Bei den Eulen waren wir einfach schlecht und auch emotional nicht auf der Höhe. Aber in Balingen waren wir präsent. Wir haben ganz sicher nicht verloren, weil bei uns das Feuer gefehlt hat.“

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