Handball

Majdzinskis Tore tragen zum BHC-Duell bei

Vier Bälle, vier Tore – Maciej Majdzinski brachte Polen nach dem Seitenwechsel auf den richtigen Kurs.
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Vier Bälle, vier Tore – Maciej Majdzinski brachte Polen nach dem Seitenwechsel auf den richtigen Kurs.

Handball-Weltmeisterschaft.

Von Jürgen König

Zumindest ein direktes Aufeinandertreffen von Handball-Profis des Bergischen HC wird es bei der Weltmeisterschaft in Ägypten geben. Deutschland und Polen stehen sich am 25. Januar ab 20.30 Uhr gegenüber: David Schmidt/Lukas Stutzke kontra Maciej Majdzinski wird es dann in Kairo heißen.

Mit 33:23 setzten sich die Polen gegen Brasilien durch und kamen erst nach der Pause (13:11) so richtig auf Touren – dank Majdzinski. Der Rückraum-Linkshänder von Bundesligist BHC traf zwischen der 34. und 51. Minute vier Mal aus der Distanz und empfahl sich damit nachhaltig für weitere Einsätze. Auch seine Quote konnte sich sehen lassen, nur ein Wurf fand nicht sein Ziel. „Ich bin schon ganz zufrieden“, sagte der 24-Jährige. „Es waren noch ein paar kleine Fehler drin, aber am Ende haben wir deutlich gewonnen – das ist das Wichtigste.“ Die Polen treffen zunächst auf Uruguay und Ungarn, bevor gegen Deutschland ein besonderes Spiel ansteht. „Da freue ich mich sehr drauf“, sagt Maciej Majdzinski. „Fast alle Spieler kenne ich ja aus der Bundesliga. Und auch, dass es gegen die Mannschaftskameraden vom BHC geht, ist natürlich sehr interessant.“

Obwohl wie Polen nach der Vorrunde mit vier Punkten auf dem Konto, ist die Gemütslage im deutschen Lager nach der unglücklichen 28:29 (14:15)-Niederlage gegen Ungarn eher schlechterer Natur. Lukas Stutzke hatte nicht den Weg in den 16er-Kader gefunden, David Schmidt brachte es immerhin auf ein paar Minuten Einsatzzeit, in denen er aber auch nicht wirklich zur Festigung der im Innenblock wackeligen Abwehr beitragen konnte. Der Linkshänder hatte einen Fehlwurf und eine Zeitstrafe gegen sich zu verbuchen, nach Foul an ihm gab es auch einmal zwei Minuten gegen die Ungarn, die sich selbst von einem halbzeitübergreifenden 5:0-Lauf der DHB-Auswahl nicht aus dem Tritt bringen ließen. „Gegen Spanien müssen wir jetzt eben gewinnen. Das kann man schon als erstes Endspiel bezeichnen“, blickt Schmidt gespannt auf das Spiel an diesem Donnerstag ab 20.30 Uhr.

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