Die Stimmen zum Spiel

Löwen machen fehlenden Rhythmus durch die richtige Einstellung wett

Zurück aus der Isolation: Trotz Kantersieg fiel der Jubel nach dem Schlusspfiff etwas intensiver beim BHC aus. Foto: Mathias M. Lehmann
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Zurück aus der Isolation: Trotz Kantersieg fiel der Jubel nach dem Schlusspfiff etwas intensiver beim BHC aus.

Hinze glücklich, Naji sieht „Halbzeit zum Vergessen“

Von Timo Lemmer

Es waren sicherlich auch die Unwägbarkeiten im Vorfeld, die Csaba Szücs, der die letzte Spielminute auf der Bank zum beherzten Abklatschen und Umarmen seiner Mitspieler nutzte, und die weiteren Akteure des Bergischen HC nach dem Auswärtserfolg in Essen derart lautstark jubeln ließen: Denn ein Pflichtsieg war der 32:22-Erfolg beim Vorletzten beileibe nicht. „Wir haben das Beste draus gemacht“, sagte Lukas Stutzke angesprochen auf die ungewohnte Vorbereitung, die gegnerspezifisch diesmal nahezu ausschließlich virtuell stattgefunden hatte. „Gerade in der Abwehr haben wir sehr gut gespielt“, fand der Rückraum-Linke, dessen Einschätzung sein Trainer voll teilte. „Wir haben von Anfang an gut gedeckt“, lobte Sebastian Hinze, dass „wir das, was wir besprechen konnten, gut umgesetzt haben“.

Dem BHC-Trainer hatte das frühe Absetzen vor dem Seitenwechsel dabei geholfen, die angestrebte Belastungssteuerung früh umsetzen zu können. Dass Essen dann aber nach der Pause herankam, es nach BHC-Führung von 15:9 plötzlich nur noch 21:18 stand, dafür machte Hinze den mangelnden Rhythmus im Angriff verantwortlich. Sein Tusem-Pendant, Jamal Naji, zeigte sich indes ausschließlich mit dieser Phase zufrieden: „Die erste Halbzeit war zum Vergessen.“

Als dann BHC-Keeper Tomas Mrkva den drohenden Zwei-Tore-Anschluss des Tusem im Tempogegenstoß in der 45. Minute verhinderte, fanden die Gäste aus dem Bergischen Land im Ruhrgebiet wieder zu ihrer Spielkontrolle. Stutzke: „Wir haben dann wieder das Tempo mitgenommen und letztlich auch souverän gewonnen.“ Hinze kommentierte die überragende Torhüter-Aktion: „Das gehört dann auch dazu.“ Naji ärgerte sich wie schon im Hinspiel, dass seine Mannschaft nicht abgezockt genug agiert habe und beispielsweise den Ball habe länger laufen lassen. Derweil lobte er die Zweikampfführung des BHC. Auch im zweiten Abschnitt zwang der die Essener immer wieder zu Fehlern und schwierigen Pässen.

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