Handball

Lob für eine „außergewöhnliche Willensleistung“

Linus Arnesson warf seine ersten drei Siebenmeter dieser Saison – und hatte jeweils Erfolg. Daran würde der Schwede gerne auch in den kommenden Spielen anknüpfen.Foto: Mathias M. Lehmann
+
Linus Arnesson warf seine ersten drei Siebenmeter dieser Saison – und hatte jeweils Erfolg. Daran würde der Schwede gerne auch in den kommenden Spielen anknüpfen.Foto: Mathias M. Lehmann

Der BHC ist in Coburg auch kämpferisch voll auf der Höhe.

Von Thomas Rademacher

Symptomatisch war die Szene, als Max Darj bei einer 21:16-Führung einem verloren geglaubten Ball hinterher sprang und ihn rettete. Der Bergische HC brachte beim HSC 2000 Coburg seine vielzitierten Tugenden auf das Feld und legte damit den Grundstein zum Sieg. „In dieser Saisonphase ist eine außergewöhnliche Willensleistung erforderlich. Die haben wir heute erbracht“, zeigte sich BHC-Geschäftsführer Jörg Föste zufrieden mit der Vorstellung des Teams. „Gerade im Hinblick auf unserer Kadersituation ist das beachtlich.“

Sechs Ausfälle mussten die Löwen kompensieren. Dass dies gelang, freute auch Trainer Sebastian Hinze. „Wir wussten, dass wir trotz der vielen Ausfälle viel Qualität auf die Platte kriegen können. Das haben wir geschafft“, sagte der Coach, der im Vorfeld mit seiner Mannschaft Ziele gesetzt hatte, um die Situation zu lösen. Dabei sei es weniger um Resultate gegangen, „aber mit Punkten macht es deutlich mehr Spaß“, räumte dann auch der 42-Jährige nach dem 27:24-Erfolg ein. Der Sieg wäre wohl noch etwas höher ausgefallen, wenn die Löwen die Konzentration auch in den letzten fünf Minuten noch hoch gehalten hätten.

„Man sieht immer wieder, wie schnell es im Handball gehen kann, wenn man Fehler macht“, meinte Spielmacher Linus Arnesson. „Das war am Ende so, als es natürlich nicht mehr entscheidend war, aber auch am Anfang hatten wir schon so eine Phase, in der wir in Rückstand geraten waren.“ Der Schwede meinte die 10. bis 19. Minute, in der Coburg einen 3:5-Rückstand egalisiert hatte, um selbst mit 9:7 in Front zu gehen. „Aber da sind wir gut rausgekommen. Wir haben dann eine überragende Abwehr gespielt, einfache Tore gemacht und eine gute Körpersprache gezeigt. Da lief dann einfach alles für uns.“

Das war auch für Coburgs Trainer Alois Mraz die entscheidende Phase. „Acht Minuten sind wir da ohne Tor geblieben. Das konnten wir durch Kampf und Moral nur noch ein bisschen ausgleichen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Die Trainersuche beim Bergischen HC läuft
Die Trainersuche beim Bergischen HC läuft
Die Trainersuche beim Bergischen HC läuft
ST sucht Einlaufkids für den Balingen-Hit
ST sucht Einlaufkids für den Balingen-Hit
ST sucht Einlaufkids für den Balingen-Hit

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare