Handball

Kapitän Gutbrod ist zurück auf der Platte

Dieses Derby ließ niemanden kalt – auch den erfahrenen Fabian Gutbrod nicht.
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Dieses Derby ließ niemanden kalt – auch den erfahrenen Fabian Gutbrod nicht.

Handball-Bundesliga: Eine Bewertung des bergischen Derbys fällt ihm schwer.

Von Thomas Rademacher

Das bergische Derby hielt alles bereit, was sich Handballfans von einem Spiel wünschen können. Zwischen dem Bergischen HC und VfL Gummersbach stand es am Ende 30:30 – ein Ergebnis, das nach 60 Minuten purem Kampf fair wirkte. Auch wenn den Löwen nicht zum Feiern zumute war, hatten sie Grund zur Freude. Es war der erste etwas längere Einsatz von Fabian Gutbrod seit mehr als einem Jahr. „Ich war dazwischen zwar auch ein paarmal dabei, aber richtig fit war ich da nie“, sagt der Rückraumspieler, der das Kapitänsamt seit dieser Bundesliga-Saison gemeinsam mit Linus Arnesson innehat.

Daher habe sich die Partie gegen Gummersbach inklusive der vier Treffer wie ein Comeback angefühlt. „Ich denke, es war in Ordnung für das erste Spiel mit mehr Verantwortung – auch, wenn noch viel Luft nach oben ist“, urteilt der 34-Jährige über sich selbst. Auch Trainer Jamal Naji freute sich über Gutbrods Rückkehr: „Er hat uns viele wichtige Impulse gegeben.“

Ob er komplett fit sei, sei schwer zu sagen, meint Gutbrod. „Aber ich kann seit der Länderspiel-Pause wieder voll und schmerzfrei trainieren.“ Die Schulter hatte ihm während der vorigen Saison immer wieder Probleme gemacht, in der Vorbereitung auf diese Spielzeit zog er sich einen Außenbandriss im Knie zu. „Wichtig ist, dass die Schulter okay ist. Das fühlt sich so an.“

Schwer fällt dem Handballer eine Bewertung des Derbys. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit mehrere Phasen, in denen wir uns hätten absetzen können, haben es aber nicht geschafft. Und wir haben derzeit eben viele enge Spiele, in denen wir nicht punkten. Daran müssen wir uns messen lassen“, sagt der Rechtshänder. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir vier Spieler in der Deckung haben, die fast ohne Pause durchgeackert haben. Die sind am Ende einfach müde. Das ist ein Fakt, den man nicht wegdiskutieren kann.“ Gemeint sind Tom Kare Nikolaisen, Frederik Ladefoged, Djibril M'Bengue und Linus Arnesson.

Unter dem Strich sei das Ergebnis „wahrscheinlich gerecht“. Die Gummersbacher waren mit gewaltigem Selbstvertrauen gekommen. „Sie haben in dieser Saison schon oft überrascht und spielen einfach gut. Da können wir grundsätzlich mit dem Punkt leben.“

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