LöwenZeit

Jörg Föste im Podcast: Arena-Frage steht vor „entscheidenden Antworten“

BHC-Geschäftsführer Jörg Föste spricht im Podcast über die Zukunft des Erstliga-Handballs in Solingen.
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BHC-Geschäftsführer Jörg Föste spricht im Podcast über die Zukunft des Erstliga-Handballs in Solingen.

Handball-Bundesliga: Der Bergische HC absolviert in der Rückrunde kein Spiel in der Klingenhalle.

Von Thomas Rademacher

Der Bergische HC befindet sich bis Mitte Februar in der WM-Pause. Da hat es eine gewisse Tradition, dass die Löwenzeit, der BHC-Podcast von Radio RSG und ST, eine ausführliche Ausgabe mit einem perspektivischen Interview herausbringt. Diesmal zu Gast: Jörg Föste. Der Geschäftsführer beantwortet Fragen zu einem so breiten Themenfeld, dass in dieser Woche gleich zwei Folgen erscheinen. Der erste Teil mit dem Schwerpunkt des geplanten Baus einer Arena Bergisch Land ist bereits erschienen, der zweite Teil mit zahlreichen Hörerfragen und einem Einblick in die sportlichen Planungen kommt am Donnerstag heraus.

Vorige Woche verkündete der BHC, die ersten vier Heimspiele des Jahres in der Wuppertaler Unihalle auszutragen. Eigentlich waren die Partien gegen Minden (2. März) und Hamm (23. März) für die Klingenhalle vorgesehen gewesen. „Im zweiten Fall war die Stadtverwaltung von sich aus schon auf Wuppertal zugegangen“, berichtet Föste. „Weil der Weyersberg durch die Frühjahrskirmes blockiert ist.“ Gegen Minden sei die Verlegung dann allein aus logistischen Gründen erfolgt. Doch der 62-Jährige macht auch keinen Hehl aus seiner Meinung über die Klingenhalle: „Sie ist als Spielstätte in der Handball-Bundesliga nicht mehr geeignet. In Absprache mit der Stadtverwaltung haben wir entschieden, in der Rückrunde nicht mehr in Solingen anzutreten.“

Ob sich das zur Saison 2023/24 ändert, kann der Geschäftsführer noch nicht sagen. Die Entscheidung werde im Sommer fallen. Föste gibt einen Einblick in die durchgeführte Befragung der Dauerkarten-Inhaber und Partner bezüglich der Standort-Frage. „Im Fanlager kommen die Stammblatt-Inhaber vielfach aus Solingen. Sie ziehen die Klingenhalle in Erwägung“, sagt er. „Davon abgesehen haben Düsseldorf und Wuppertal die Nase vorne – bei den Partnern sowieso.“

Zur Zukunft von Solingen als Erstliga-Standort stellt Föste klar: „Es braucht eine neue Veranstaltungshalle.“ Diese ist nach dem Votum im Stadtrat vor knapp einem Jahr in Planung. „Wir stehen vor entscheidenden Antworten, die im Januar gegeben werden. Die Fraktionen im Rat sowie die Öffentlichkeit sollen über den Stand der Dinge informiert werden.“ Der Geschäftsführer möchte nicht zu viel verraten, wenn er sagt: „Es tut sich eine ganze Menge. Man muss es nicht zu skeptisch sehen.“ Auf Nachfrage, ob es konkret um die Machbarkeit des Projektes am Weyersberg gehe, entgegnete Föste: „Es geht darum, die Umsetzung einer Arena zu prüfen – in Solingen.“ Ob sich das Grundstück ändert? Es bleibt spannend.

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