Handball

Hinze vermisst lediglich die Krönung der Aufholjagd

Trotz dritter Niederlage in Serie war Trainer Sebastian Hinze angetan von der Moral seiner Mannschaft. Foto: Christian Beier
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Trotz dritter Niederlage in Serie war Trainer Sebastian Hinze angetan von der Moral seiner Mannschaft.

Dem BHC-Trainer gefällt die Moral seiner Mannschaft

Von Timo Lemmer

Der Bergische HC lieferte sich mit der MT Melsungen abermals ein denkbar knappes Duell, unterlag nach dem 31:32 im Hinspiel aber erneut.

Unzufrieden war Trainer Sebastian Hinze allerdings nicht: „Am Ende haben wir zumindest die Chance auf ein Unentschieden, wenn wir noch ein, zwei Situationen für uns entscheiden. Das haben wir leider nicht geschafft.“ Der 42-Jährige zeigte sich allerdings „insgesamt mit den Jungs sehr zufrieden“. Seine Spieler würden die aktuell schwierige Situation gut annehmen – auch im Training hart arbeiten.

Das habe sich dann im Spiel gezeigt, wie Hinze neben dem durchweg guten Zweikampfverhalten auch am – ungekrönten – Comeback Richtung Spielende festmachte. „Leider hatten wir Mitte der zweiten Halbzeit diese Phase, in der wir die letzte Aktion nicht mehr verteidigt bekommen und Melsungen auf drei, vier Tore wegzieht.“ Dass man daraufhin noch einmal zurückgekommen war, zeige die gute Moral.

Sein Gegenüber, der 60-jährige Isländer Gudmundur Gudmundsson, war von seiner MT angetan: „Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft nur 23 Gegentore bekommen. Vorne waren wir außerdem clever und konsequent.“

Torjäger Gutbrod sieht Probleme mit dem Offensiv-Rhythmus

Für die einfachen BHC-Tore war am Mittwochabend einmal mehr Fabian Gutbrod zuständig, der bei sieben Treffern auch mit starker Quote überzeugte. Melsungens Keeper Nebojsa Simic gab, der guten eigenen Leistung zum Trotz, später zu Protokoll, dass er einige Gutbrod-Würfe nicht einmal gesehen habe.

Den besten BHC-Torschützen munterte das indes nicht auf. Gutbrod verwies am Sky-Mikrofon auf Rhythmusprobleme im Angriffsspiel seines Teams, das zu viele technische Fehler produziert habe: „Daran müssen wir arbeiten und uns über das Training ein besseres Gefühl holen.“

Der BHC steht nun mit einem Dutzend Saisonniederlagen nach 28 Spielen da und hat seit der Doppel-Quarantäne immer deutlicheren Kontakt zur zweiten Tabellenhälfte.

Lesen Sie auch: Eine schlechte Phase kostet die Siegchance

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