Handball

Hinze sieht Steigerung zu Hannover

Trainer Sebastian Hinze war klar: Mit einer höheren Effektivität im Angriff hätte der BHC in Göppingen gute Karten gehabt. Foto: Mathias M. Lehmann
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Trainer Sebastian Hinze war klar: Mit einer höheren Effektivität im Angriff hätte der BHC in Göppingen gute Karten gehabt.

Der Coach führt drei Gründe für die Niederlage an.

Von Thomas Rademacher

Erster Grund für das 24:27 (10:12) des BHC in Göppingen war der gegnerische Torhüter. An dieser Analyse ließ Sebastian Hinze keinen Zweifel. Doch der Trainer nannte zwei weitere Faktoren, die seine Mannschaft nicht zufriedenstellend gelöst habe. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit im Tempospiel viele gute Situationen, hatten dann aber auch da Fehlwürfe“, führte der 42-Jährige an. „Der dritte Grund ist unsere Überzahl. Wenn wir ein solches Spiel noch drehen wollen, müssen wir die Situationen mit einem Spieler mehr auf dem Feld besser nutzen. Das haben wir leider nicht geschafft.“

Trotzdem hatte der Coach viel gesehen, mit dem er einverstanden war. Deckung und Rückzug seien ordentlich gewesen. „Und wir sind 60 Minuten lang positiv geblieben, obwohl es diverse Rückschläge gab.“ Auch er als Trainer habe er kurz gehadert, sei dann aber wieder bei der nächsten Szene gewesen. „Das haben auch die Jungs super umgesetzt, so dass ich mir sicher bin, dass wir dafür auswärts auch mal belohnt werden.“

Insgesamt sei der Auftritt deutlich besser als der in Hannover (20:28) gewesen. „Wir haben viel stabiler agiert. Die höhere Effektivität bei Würfen aus neun Metern wird wiederkommen. Sie war heute nicht da, aber wir werden weiter daran arbeiten.“ BHC-Geschäftsführer Jörg Föste brach die Niederlage auf einen Nenner herunter: „Frisch Auf Göppingen hat verdient gewonnen, weil wir nicht entschlossen genug im Angriff agiert haben.“ Auch Hinze erkannte dies mit Blick auf den Anlauf und einer erhöhten Vorsicht an.

Lesen Sie auch: Daniel Rebmann entschärft den BHC-Angriff

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