Handball

Für die Trainer wiegt der Punkt unterschiedlich

Im Spiel hatte Trainer Sebastian Hinze nicht oft Grund, sich zu ärgern. Das Ende bezeichnete aber auch er als „bitter“. Foto: Christian Beier
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Im Spiel hatte Trainer Sebastian Hinze nicht oft Grund, sich zu ärgern. Das Ende bezeichnete aber auch er als „bitter“.

BHC-Personalie: Kreisläufer Tom Bergner bleibt bis 2025

Von Jürgen König

Mit einer weiteren erfreulichen Personalie begann die Partie in der Klingenhalle. Nur wenige Tage nach der Verpflichtung des deutschen Nationalspielers Djibril M’Bengue für den rechten Rückraum wurde die Vertragsverlängerung von Tom Bergner bekanntgegeben. Beide werden bis zum 30. Juni 2025 das Trikot des Bergischen HC tragen. Der 21-Jährige Bergner, derzeit auch mit einem Zweitspielrecht für Zweitligist Tusem Essen ausgestattet, bildet in der kommenden Saison folglich das Trio zusammen mit Tom Kare Nikolaisen und dem dänischen Neuzugang Frederik Ladefoged.

Bergner, seit 2020 in Solingen, und Nikolaisen waren mit ihren drei Treffern vom Kreis aus am beeindruckenden ersten Durchgang maßgeblich beteiligt. Der fand natürlich auch bei Sebastian Hinze positiv Niederschlag. „Wir haben vieles bis alles richtig gemacht“, meinte der BHC-Coach zu den ersten 30 Minuten und bezog seine Darstellung eigentlich auf die gesamte Partie – mit Ausnahme der Verteidigung gegen das 7:6-Überzahlspiel der Gäste, das man nach hinten heraus nicht effizient verteidigt habe. Folgerichtig war der 42-Jährige mit dem Punktgewinn nicht ganz zufrieden. „Ich hatte eigentlich immer das Gefühl gehabt, dass wir einen unserer Angriffe noch zum Torerfolg bringen und so als Sieger vom Platz gehen“, meinte Hinze. Sein Team ließ aber die Chancen, die sich allein im abschließenden Angriff ergeben hatten, liegen. Keine Sorge hatte er nach dem Fehlstart in Hälfte zwei mit der achtminütigen Torflaute gehabt. Hinze: „Wir haben uns da auch gute Abschlusssituationen erarbeitet und durch Lukas Stutzke die 1:1-Situationen genutzt.“

Glücklicher war Erlangens Trainer Michael Haaß: „Ich bin natürlich zufrieden mit dem Punkt, der am Ende dann auch nicht unverdient für uns war.“ Zwischendurch hätte sich eine noch deutlichere Führung des BHC angedeutet, mit der Antwort seines Teams in der Schlussphase konnte er indes gut leben. „Wir sind von der Verliererstraße abgebogen.“

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