Handball

Eine volle Klingenhalle ist wieder möglich

Lukas Stutzke war im Test gegen Hüttenberg kaum zu halten. Er war mit sechs Toren erfolgreichster BHC-Schütze. Foto: Christian Beier
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Lukas Stutzke war im Test gegen Hüttenberg kaum zu halten. Er war mit sechs Toren erfolgreichster BHC-Schütze.

Handball: Bergischer HC hadert mit Niederlage im Test gegen Hüttenberg

Von Thomas Rademacher

Die neue, ab Freitag in Kraft tretende Corona-Schutzverordnung des Landes NRW enthält für die Verantwortlichen des Bergischen HC erfreuliche Änderungen. So dürfen Sportstätten mit voller Kapazität genutzt werden, wenn höchstens 5000 Zuschauer dabei sind. Sollen es mehr sein, dürfen die Hallen nur mit 50 Prozent ausgelastet werden. Für den Handball-Bundesligisten bedeutet dies: Die Klingenhalle und Wuppertaler Unihalle sind mit jeweils weniger als 3000 Zuschauern komplett nutzbar, in den PSD Bank Dome Düsseldorf (ehemals ISS Dome) dürfen wohl etwas mehr als 6000 Fans kommen. Voraussetzung ist jeweils das 3G-Prinzip: Alle Gäste müssen also entweder geimpft, genesen oder getestet sein.

Der BHC um die Geschäftsführer Jörg Föste und Philipp Tychy hatte unlängst einen Antrag auf die volle Auslastung der Klingenhalle bei den ersten beiden Bundesliga-Heimspielen am 12. und 23. September gegen Hamburg beziehungsweise Stuttgart gestellt. Dem steht nun nichts mehr im Wege, und nach der Klärung einiger Detailfragen soll der Vorverkauf zeitnah starten.

Indes läuft die Saisonvorbereitung weiter. Im ersten Spiel beim Linden-Cup unterlag das Team von Trainer Sebastian Hinze allerdings etwas überraschend Zweitligist TV Hüttenberg mit 25:27 (11:11). Lukas Stutzke überzeugte mit vier Treffern in der ersten Halbzeit und zwei weiteren unmittelbar nach der Pause. Dann wechselte der Coach, um die Belastung optimal zu steuern. „Das hätte ich wohl in einem Bundesliga-Match nicht gemacht“, erläuterte der Trainer. „Lukas hat wirklich stark und mit viel Druck gespielt.“

Insgesamt konnte der Trainer gerade offensiv nicht zufrieden sein. „Vorne haben uns die Mittel gegen die Hüttenberger 3:2:1-Deckung gefehlt. Und als wir dann in der zweiten Hälfte hinten lagen, sind wir auch hektisch geworden.“ Mit der Einstellung seines Teams war der Trainer genauso einverstanden wie mit der defensiven Leistung und über weite Strecken dem Tempospiel. Zu Beginn testeten die Löwen eine neue Abwehrvariante mit offensiv ausgerichteten Halbverteidigern. „Da hatten wir zwar Probleme mit den Durchbruch-Räumen, aber insgesamt haben wir es gut gemacht.“

Über ein 11:11 zur Pause blieb es bis zum 20:20 ausgeglichen, dann zogen die couragierten Hüttenberger auf 26:22 davon – ein Rückstand, von dem sich die Löwen nicht mehr erholten. „Die Niederlage tut schon ein bisschen weh, aber das soll auch so sein“, meinte Hinze mit Blick auf das 25:27. „Ergebnisse sind zwar in der Vorbereitung nicht so wichtig, aber Siege fühlen sich schon besser an. Am Wochenende soll uns das gelingen.“ Am Freitag (18 Uhr) geht es beim Linden-Cup gegen die HSG Wetzlar weiter, Samstagabend (20 Uhr) folgt zum Abschluss das Duell gegen die MT Melsungen. Die gegen Hüttenberg fehlenden Spieler kehren bis dahin möglicherweise alle wieder zurück. Dabei handelt es sich um Max Darj (Olympia-Pause), Jeffrey Boomhouwer (krank) und Linus Arnesson (private Gründe).

BHC: Mrkva, Rudeck; Stutzke (6), Gunnarsson (4), Schmidt (3), Damm (3), Nikolaisen (3), Gutbrod (1), Babak (1), Weck (1), Bergner (1), Schönningsen (1), Schmitz (1), Szücs, Hansson

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