Handball

Der Bergische HC gehört zu den stabilsten Teams der Bundesliga

Yannick Fraatz verwandelt 96,67 Prozent seiner Würfe auf das Tor. Der Rechtsaußen steht für die Entwicklung des BHC. Foto: Kurt Kosler
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Yannick Fraatz verwandelt 96,67 Prozent seiner Würfe auf das Tor. Der Rechtsaußen steht für die Entwicklung des BHC.

Hinrunden-Bilanz: Die Leistungen der Löwen schwanken im Gegensatz zur Konkurrenz kaum – das spiegeln auch die Resultate wider.

Von Thomas Rademacher

Mit dem 33:26 (16:12) gegen den TBV Lemgo Lippe ist die Hinrunde für den Bergischen HC zu Ende gegangen. 22:16-Punkte holten die Löwen. Ein paar Zählern, die auf der negativen Seite des Kontos stehen, könnte man hinterhertrauern, doch die auch durch Corona geprägte Saison verläuft aus bergischer Sicht alles in allem extrem souverän. „Wir haben es in fast jedem Spiel geschafft, unsere Leistung auf die Platte zu bringen“, sagt Trainer Sebastian Hinze. „Mit dieser Konstanz bin ich natürlich einverstanden – gerade auch, weil wir durch Ausfälle nie einen echten Bruch drin hatten.“

Der hätte zum Beispiel kommen können, als Csaba Szücs’ Leiste immer wieder Probleme bereitete. Dadurch bekam Zugang Tom Kare Nikolaisen eine größere Rolle im Innenblock – eine, die er von Spiel zu Spiel besser ausfüllte. „Das wird auch im weiteren Saisonverlauf ein großes Plus für uns sein“, lobt Hinze den Norweger.

Als die Verstärkung, die sich der Club erhofft hatte, erwies sich David Schmidt. Der ehrgeizige Rückraum-Linkshänder ist torgefährlich, defensiv stark und übernimmt Verantwortung in kritischen Phasen. „Dazu kommen insgesamt stabile Leistungen unserer Torhüter (Mrkva und Rudeck haben eine Fangquote von etwa 30 Prozent) sowie eine sehr gute Entwicklung einzelner Spieler“, sagt der Coach. Er meint damit vor allem Lukas Stutzke, der im Rückraum deutlich mehr Durchsetzungsvermögen zeigt als noch vor einem Jahr, oder Yannick Fraatz, der rechtsaußen mehr als nur eine Vertretung von Arnor Gunnarsson ist und es auf eine sensationelle Abschlussquote von 96,67 Prozent bringt. „Aber auch Tom Bergner entwickelt sich gut“, meint Hinze. „Ich habe mich sehr gefreut, als er gegen Balingen sein erstes Tor erzielt hat.“

Der sechste Tabellenplatz ist der Lohn für die stabile Hinrundenleistung, die auch durch die Resultate widergespiegelt wird. So leisteten sich die Löwen gegen alle Teams vom 13. bis zum 20. Rang keine Ausrutscher und gewannen jeweils sehr souverän. Spitze ist die Truppe auch statistisch: Aus neun oder mehr Metern ist sie mit 50,43 Prozent Abschlussquote bestes Team der Bundesliga – und sie hat mit insgesamt 551 Toren aktuell die meisten erzielt.

Löwen überzeugen gegen Lemgo in allen Belangen.

BHC 2021: Form konserviert, Torausbeute gesteigert.

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