Handball

David Schmidt freut sich auf die Weihnachtstour nach Stuttgart

David Schmidt kam vom TVB Stuttgart zum Bergischen HC. Am Samstag tritt er mit den Löwen erstmals gegen sein Ex-Team an. Foto: kos
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David Schmidt kam vom TVB Stuttgart zum Bergischen HC. Am Samstag tritt er mit den Löwen erstmals gegen sein Ex-Team an.

Der Bergische HC tritt am zweiten Weihnachtstag zu seinem letzten Bundesliga-Spiel des Jahres an.

Von Thomas Rademacher

Ein ausgedehntes, besinnliches Weihnachtsfest steht für die Profihandballer des Bergischen HC nicht bevor. Heiligabend muss die Mannschaft zum Corona-Test, am ersten Weihnachtstag geht es bereits in den Bus Richtung Stuttgart. Dort sind die Löwen am Samstag um 16 Uhr bei ihrem letzten Spiel des Jahres zu Gast. Für David Schmidt ist es eine ganze besondere Begegnung.

Zwei Jahre trat der Rückraum-Linkshänder für den TVB Stuttgart an, bevor er zum Bergischen HC wechselte. „Ich freue mich sehr darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen“, sagt Schmidt, der es sportlich nimmt, dass die Ansetzung ein Treffen mit seiner Familie zu Weihnachten unmöglich macht. „Wir sind vier Kinder, da ist es in diesem Jahr sowieso schwer,“ sagt der 27-Jährige. „Man kann es auch anders herum sehen. Wer außer uns Profis kommt in diesen Tagen in den Genuss, Weihnachten mit 25 Leuten zusammen zu sein? Vielleicht wird es ja ganz gemütlich.“

Am zweiten Weihnachtstag hat die Gemütlichkeit allerdings definitiv ein Ende, wenn es auf dem Feld zur Sache geht. „In der vorigen Saison gab es in Stuttgart einen kleinen Umbruch. Inzwischen ist das Team sehr eingespielt und tritt mit großem Selbstbewusstsein auf“, meint Schmidt. „Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir spielen ebenfalls mit viel Selbstvertrauen.“

Die große Stuttgarter Stärke beschreibt der Linkshänder konkret: „Die steht zwischen den Pfosten beziehungsweise unter der Latte – ohne eigentlich darunter zu passen.“ Gemeint ist Johannes Bitter. Die 2,05 Meter große Torhüter-Legende ist nach wie vor in vielen Spielen ein entscheidender Faktor und wird im Januar gemeinsam mit Schmidt für Deutschland bei der WM in Ägypten antreten.

Auch Trainer Sebastian Hinze ist unter anderem vom Torhüter-Spiel der Stuttgarter überzeugt und führt weiter aus: „Sie treten mit einer sehr offensiven, eingespielten 6:0-Abwehr an und agieren im Angriff mit voller Überzeugung. Wenn eine Lücke da ist, sucht die Mannschaft den Weg zum Tor.“ Aufgrund vieler Erfolgserlebnisse in dieser Saison gehe das Team mit großem Selbstverständnis zu Werke.

Zu Beginn der Spielzeit haben die Schwaben eine 9:1-Punkteserie hingelegt und dabei – genau wie der BHC – überraschend beim SC Magdeburg gewonnen. Gegen Berlin und Kiel kassierte die Truppe zuletzt zwei Niederlagen – auch das ist eine Gemeinsamkeit mit den Löwen, die den beiden Topteams im November unterlegen waren.

Das für Dienstag geplante Duell bei der MT Melsungen musste allerdings kurzfristig abgesagt werden, weil die Nordhessen drei Covid-19-Infektionen zu beklagen hatten. Die Stuttgarter gehen daher ins Duell gegen den BHC mit einer in diesen Tagen komfortablen Ruhepause von einer Woche.

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