Handball

David Schmidt erhält Absage vom Nationaltrainer

Bereits am Samstag erfuhr David Schmidt vom Bundestrainer von dessen für ihn enttäuschenden Entscheidung. Foto: Christian Beier
+
Bereits am Samstag erfuhr David Schmidt vom Bundestrainer von dessen für ihn enttäuschenden Entscheidung.

Handball: Der Rückraum-Linkshänder ist enttäuscht über die Entscheidung.

Am Montag gab Bundestrainer Alfred Gislason sein Aufgebot für die Olympia-Qualifikation bekannt. Die Handballspiele werden vom 12. bis 14. März in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen Schweden, Slowenien und Algerien ausgetragen – nur die beiden bestplatzierten Mannschaften des Viererturniers werden in Tokio dabei sein. David Schmidt und Lukas Stutzke vom Bergischen HC dürfen nur zusehen. Beide wurden nicht berücksichtigt.

Während die Entscheidung auf Stutzkes Position, dem linken Rückraum, keine Überraschung war, zumal auch der starke Sebastian Heymann von Frisch Auf Göppingen wieder zur Verfügung steht, hatten die Chancen für Schmidt besser gestanden. Der Linkshänder, der im rechten Rückraum zu Hause ist, hat im Januar eine ordentliche WM gespielt und zeigt in diesen Tagen auch in der Bundesliga für den BHC starke Leistungen. „Ich denke es ist normal, dass man da enttäuscht ist“, sagt der Linkshänder, der Kai Häfner, Steffen Weinhold und Fabian Wiede den Vorzug lassen muss. Die beiden Letztgenannten waren bei der WM freiwillig beziehungsweise angeschlagen nicht dabei. „Die Entscheidung muss ich natürlich akzeptieren. Ich hoffe, dass es der Mannschaft gelingt, sich für Olympia zu qualifizieren.“ In Tokio wäre Schmidt gerne dabei. „Und ich weiß ja, wie schnell es gehen kann. Über gute Leistungen im Verein möchte ich mich erneut empfehlen.“

Der von Gislason nominierte 19-köpfige Kader ist von Erfahrung geprägt. Eine überraschende Personalie hält er nicht bereit. Qualifikationsgegner Schweden setzt indes auf nahezu das identische Aufgebot, das im Januar Vizeweltmeister wurde. BHC-Ass Max Darj ist gesetzt, Linus Arnesson wird nicht antreten.

Parallel werden ab dem 10. März zuvor ausgefallene EM-Qualifikationsspiele nachgeholt. Tomas Babak und – sofern er fit ist – Tomas Mrkva treffen mit Tschechien zwei Mal auf Russland sowie auf die Färöer-Inseln, Jeffrey Boomhouwer tritt mit den Niederlanden in Polen an, und Arnor Gunnarsson soll mit Island nach Israel fliegen. Aus dem erweiterten BHC-Kader wird Torhüter Joonas Klama zwei Mal für Finnland im Einsatz sein. Gegner ist jeweils die Schweiz.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare