Handball-Bundesliga

BHC: Das Warten auf den „Sahnetag“ hat ein Ende

Linus Arnesson hatte allen Grund, die Fäuste zu ballen. Der Schwede bereitete vier Tore vor und traf sieben Mal selbst. Foto: Moritz Alex
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Linus Arnesson hatte allen Grund, die Fäuste zu ballen. Der Schwede bereitete vier Tore vor und traf sieben Mal selbst.

Sebastian Hinze ist begeistert und lobt ein Duo aus seinem Team.

Von Jürgen König

Solingen. Sebastian Hinze hat schon viele große Erfolge als Trainer des Bergischen HC gefeiert, aber so gelöst wie am Samstagabend hat man den 42-Jährigen selten gesehen. Was an dem lag, was sein Bundesliga-Team zuvor 60 Minuten lang gegen einen chancenlosen SC DHfK Leipzig geboten hatte.

„Unfassbar gut“ war die Leistung laut Hinze in der Defensive gewesen, kaum schwächer im variablen Angriff – die Basis für einen Einspruch zu dieser Einschätzung gab es wahrlich nicht.

Dass es für den scheidenden Löwen-Coach wie auch für seinen Leipziger Kollegen André Haber ein verdienter, wenngleich etwas zu hoch ausgefallener Sieg war, geriet zur Selbstverständlichkeit. Die Defensivarbeit war der Schlüssel zum dritten Heimsieg. Sebastian Hinze: „In kritischen Phasen haben wir uns über die Abwehr stabilisiert.“
Hier geht´s zum ausführlichen Spielbericht: BHC feiert gegen Leipzig ein Handballfest.

Aber auch das mitreißende Tempospiel, vornehmlich im ersten Durchgang, bildete einen Mosaikstein zur Handball-Gala. Die hatte auch der BHC-Trainer als solche wahrgenommen, griff er bei seiner Analyse verbal doch durchaus in ein hohes Regal: „Das war ein Sahnetag von uns. Auf den wir aber auch lange gewartet hatten.“

Hinze betont stets, dass solche Top-Leistungen nur im Kollektiv zu schaffen sind. Dennoch ging er auch auf Einzelleistungen ein, stellte Christopher Rudeck in den Fokus. Gerade über Leipzigs Außenpositionen habe er wichtige Bälle wegnehmen können. Stimmen zum Spiel gibt´s auch im aktuellen LöwenZeit-Podcast.

Trainer Sebastian Hintze: „Beste Saisonleistung in der Abwehr“

Auf den Auftritt von Linus Arnesson angesprochen, geriet Sebastian Hinze ebenfalls ins Schwärmen. „Er hat auf beiden Seiten des Spielfeldes bewiesen, dass er für uns ein ganz, ganz wichtiger Spieler ist.“ Der Schwede führte eindrucksvoll Regie, von seinem Chef bekam er zudem wie auch Lukas Stutzke ein Lob für die stets präsente und wichtige Antizipation. Was letztlich maßgeblich zur „besten Saisonleistung in der Abwehr“ beitrug.

Arnesson zeigte sich – ähnlich wie Hinze – ungewohnt unkritisch. „Wir alle haben auf ein solches Spiel gewartet. Heute dürfen wir zufrieden sein“, meinte der Schwede, der nunmehr 21 von 24 Siebenmetern verwandelt hat. Auch in der Chefetage des Clubs herrschte Begeisterung. „Das hat sich die Mannschaft verdient“, sagte Geschäftsführer Jörg Föste über den „Brustlöser“.

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