Handball

BHC-Torhüter untersucht das Fan-Interesse

Christopher Rudeck grüßt aus der Quarantäne. Foto: Radio RSG
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Christopher Rudeck grüßt aus der Quarantäne.

Christopher Rudeck meldet sich gut gelaunt aus der Quarantäne.

Von Thomas Rademacher

Viel zu erledigen hat Christopher Rudeck in diesen Tagen nicht. Der Torhüter des Bergischen HC befindet sich zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit in Quarantäne und hat daher genug Zeit für Termine rund um den Sport. So nahm sich der Profihandballer die Zeit, um bei der Löwenzeit, dem Podcast von Solinger Tageblatt und Radio RSG, virtuell zu Gast zu sein.

Mit Handball beschäftigt sich Rudeck in diesen Tagen trotz der massiven Einschränkungen des Trainings. „Ich bin vielleicht der Einzige, der sich nicht in der Quarantäne langweilt“, sagt der 26-Jährige. „Denn nun habe ich genug Zeit, um mich um meine Bachelorarbeit der Betriebswirtschaftlehre zu kümmern.“ Das Thema ist ein ebenso interessantes wie aktuelles: Die Auswirkungen von Corona auf den Handballsport. „Wie hat sich das Interesse der Fans an der Handball-Bundesliga geändert“, beschreibt Rudeck eine zentrale Frage, um die es in einer Umfrage geht. Diese möchte der Torhüter bald veröffentlichen und hofft auf rege Teilnahme. „Wir alle möchten ja, dass die Fans wieder zurück in die Hallen strömen, wenn es wieder erlaubt ist. Aber wie groß ist die Sehnsucht wirklich? Haben sich einige nun vielleicht andere Hobbys gesucht?“ Rudeck erhofft sich, Antworten auf diese Fragen zu bekommen.

Er selbst will natürlich möglichst bald wieder in der Halle stehen und künftig nicht – wie zuletzt durch die doppelte Quarantäne – umdisponieren müssen. „Deshalb ist es auch nachvollziehbar, dass wir nun alle Register ziehen, um eine dritte Quarantäne zu verhindern. Die bisher ausgefallenen Spiele kriegen wir schon noch nachgeholt. Wenn Teams aber im Mai oder Juni in Quarantäne müssen, wird es schwer“, erläutert der Keeper. Nicht nur die Handball-Bundesliga verschärft ihre Hygienekonzept, auch beim BHC sind diverse strengere Maßnahmen geplant – unter anderem die Anreise mit privaten PKW zum Auswärtsspiel nach Essen am kommenden Mittwoch. „Aus meiner Zeit in Dänemark kenne ich das gut. Da sind die Wege alle kurz, so dass wir fast immer mit dem Auto gefahren sind. Für mich ist das kein Problem.“

Wann Rudeck seine Hochzeit nachfeiert, von wem er als Kassenwart die meisten Strafen kassiert und, warum es in Nürnberg besonders „Bock gemacht hat“ zu spielen, verrät er in der aktuellen Folge der Löwenzeit. Abrufbar über iTunes und Spotify sowie:

solinger-tageblatt.de/podcast

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