Handball

BHC gewinnt mit siebtem Feldspieler

Bei einer Landung nach einem solchen Sprung knickte Linus Arnesson um und musste ausgewechselt werden.
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Bei einer Landung nach einem solchen Sprung knickte Linus Arnesson um und musste ausgewechselt werden.

Mit 37:30 (19:16) setzten sich die Löwen gegen Zweitligist TV Hüttenberg durch.

Von Thomas Rademacher

Der Bergische HC hat sein erstes Spiel beim Linden-Cup erfolgreich gestaltetet. Mit 37:30 (19:16) setzten sich die Löwen gegen Zweitligist TV Hüttenberg durch, bangen nun aber um Linus Arnesson. Der Spielmacher war nach einem Sprung unglücklich gelandet, umgeknickt und musste bandagiert werden. „Wir hoffen nun, dass es nicht allzu schlimm ist“, sagte Jamal Naji, der keine Prognose wagte. Davon abgesehen war der Trainer mit der Handball-Partie sehr zufrieden.

Weil der BHC in der Bundesliga voraussichtlich sehr selten auf die offensive 3:2:1-Deckungsvariante der Hüttenberger treffen wird, entschied sich Naji dazu, diese mit dem siebten Feldspieler auszukontern: „Ich bin wahrlich kein Fan dieser Angriffsvariante, aber sie hat uns für dieses Spiel einen Mehrwert verschafft, den wir mit einer normalen Sechser-Formation nicht gehabt hätten.“ Über die gesamte Distanz verließ der BHC-Torhüter, Peter Johannesson in der ersten und Christopher Rudeck in der zweiten Halbzeit, im Angriff sein Gehäuse, damit ein siebter Spieler für die Offensive eingewechselt werden durfte. „Wir haben zwei verschiedene Ideen verfolgt. Eine fand ich gut, eine nicht so gut“, urteilte Naji. Nach einem 0:3-Fehlstart und zwei Gegentreffern ins verwaiste Gehäuse fanden die Bergischen zügig ins Match, trafen nach Ballgewinnen per Gegenstoß und erarbeiteten sich im Positionsangriff viele Chancen über Außen und den Kreis.

Von dort zeigte Frederik Ladefoged erneut eine hohe Effektivität und markierte sechs Tore. Von den Außenseiten brachten es Noah Beyer, Tim Nothdurft, Isak Persson, Arnor Gunnarsson und Yannick Fraatz zusammen auf 17 Treffer. „Die Idee, über Außen zum Erfolg zu kommen, manifestiert sich inzwischen“, freute sich der Coach, der zudem eine starke Phase von Lukas Stutzke sah, während dieser der Rückraum-Rechtshänder in kurzer Zeit die meisten seiner fünf Treffer erzielte. „In der Deckung haben wir noch zu viele Fernwürfe ohne Kontakt zugelassen“, übte Naji auch Kritik – eine Folge davon waren 14 Hüttenberger Tore durch Ian Weber. Am Freitag (18 Uhr) geht es für den BHC beim Linden-Cup gegen den ASV Hamm-Westfalen weiter.

BHC: Rudeck, Johannesson; Ladefoged (6), Beyer (5), Stutzke (5), Fraatz (5), Nothdurft (3), Persson (3), Weck (3), Arnesson (3), Babak (1), Bergner (1), Schönningsen (1), Gunnarsson (1), Nikolaisen

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