Handball

BHC bleibt im Eulen-Block hängen

Linus Arnesson gehörte ein Mal mehr offensiv wie defensiv zu den Aktivposten des BHC.
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Linus Arnesson gehörte ein Mal mehr offensiv wie defensiv zu den Aktivposten des BHC.

Bundesliga: Der Bergische HC schafft auch im sechsten Anlauf keinen Sieg in Ludwigshafen. Die Gastgeber gewinnen 28:22 (13:14).

Um zum ersten Mal ein Auswärtsspiel gegen die Eulen Ludwigshafen zu gewinnen, hat Trainer Sebastian Hinze auch personell eine Stellschraube gedreht. Er nominierte Daniel Fontaine, der zuletzt nicht berücksichtigt worden war, für die Begegnung und stärkte damit seinen Rückraum. Platz für ihn musste im 16er-Kader Kreisläufer Tom Bergner machen. Zudem war der gegen Essen und Magdeburg angeschlagen ausgefallene Kristian Nippes statt des A-Jugendlichen Julian Thomas wieder dabei. Es half allerdings alles nichts. Die Löwen unterlagen 22:28 (14:13), nachdem sie in der zweiten Hälfte offensiv überhaupt nicht mehr in Fahrt gekommen waren.

Die BHC-Deckung hingegen stand zwar von der ersten Minute an, aber offensiv taten sich die Gäste über weite Strecken recht schwer. David Schmidt hatte einen gebrauchten Tag erwischt, aber auch andere Löwen warfen die Kugel in den Abwehrblock der Eulen. Die gingen zunächst auch in Führung, hatten aber im gebundenen Angriff ähnliche Probleme. Sie warfen nicht so häufig in den Block, fanden aber auch seltener zu guten Abschlüssen und begingen zudem einige technische Fehler.

So war es der BHC, der in der ersten Halbzeit die besseren kurzen Phasen hatte: Ein Drei-Tore-Lauf durch Fabian Gutbrod, Jeffrey Boomhouwer (nach geschickt gezogenem Stürmerfoul von Arnor Gunnarsson) und Linus Arnesson per Konter brachte die Bergischen beim 7:6 zum ersten Mal in Front. Und kurz vor der Pause waren es erneut die Gäste, die drei Treffer Folge erzielten und so trotz eines zwischenzeitlichen 10:12-Rückstands noch mit 14:13 in die Halbzeit gingen.

Doch so lief es nicht weiter. Der BHC rieb sich im gebundenen Angriff weiterhin auf. Weiterhin landeten ungewöhnlich viele Bälle im gegnerischen Block. Und als dann auch noch Martin Tomovski im Eulen-Tor heiß lief und drei Würfe innerhalb von wenigen Sekunden parierte, wirkten die Gäste regelrecht verunsichert. BHC-Coach Sebastian Hinze zog alle Register, stellte elf Minuten vor dem Ende bei einem Fünf-Tore-Rückstand auf den siebten Feldspieler um. Es nutzte alles nichts mehr. Die Gastgeber brachten die Partie souverän zu Ende.

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