Handball-Bundesliga

BHC bedankt sich für außergewöhnliche Saison

Der Garten der Historischen Stadthalle Wuppertal war gut gefüllt. Wenn nicht gerade das BHC-Spiel auf der LED-Leinwand übertragen wurde, führte Moderatorin Yvonne Peterwerth durch ein buntes Programm auf der Bühne. Fotos: Andreas Fischer
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Der Garten der Historischen Stadthalle Wuppertal war gut gefüllt. Wenn nicht gerade das BHC-Spiel auf der LED-Leinwand übertragen wurde, führte Moderatorin Yvonne Peterwerth durch ein buntes Programm auf der Bühne.

Es gibt überraschende Aussagen zu einer möglichen neuen Halle. Laut wurden die beim Sommerfest, zu dem der Verein seine Partner und Dauerkarten-Inhaber beim letzten Spiel eingeladen hatte. Fans, Partner und Staat haben den Verein durch die Pandemie getragen.

Von Thomas Rademacher

Solingen. Mehr als 400 Fans und Unterstützer wollten beim Sommerfest des Bergischen HC im Garten der Historischen Stadthalle Wuppertal dabei sein. Der Verein hatte seine Partner, ehrenamtliche Helfer sowie Dauerkarten-Inhaber zu Essen und Trinken inklusive Bühnenprogramm, Live-Musik und Public-Viewing des letzten Saisonspiels in Berlin eingeladen. Mehr zum Ergebnis des BHC bei den Füchsen Berlin lesen Sie hier.

„Das ist echt ein Super-Abschluss und eine tolle Idee, sich so zu bedanken“, meinte Hartmut Lemmer, Ehrenpräsident des Solinger Sportbundes und seit vielen Jahren treuer Unterstützer des Clubs. Er hatte – wie viele andere auch – auf die Rückerstattung der Dauerkarten-Kosten verzichtet. „Der Verein hatte schließlich deutlich höhere Aus- beziehungsweise geringere Einnahmen als in einer normalen Saison.“

Auf der Bühne eröffnete Yvonne Peterwerth die Veranstaltung. Die Moderatorin begrüßte neben dem BHC-Geschäftsführer-Gespann, Jörg Föste und Philipp Tychy, Gunther Wölfges zum ersten Gespräch. „Wir sind weiterhin treuer Partner“, sagte der Chef der Sparkasse Wuppertal. „Es war auch wirklich keine einfache Saison für den BHC.“

Damit meinte Wölfges nicht die sportliche Leistung, sondern die Nackenschläge, die der Club durch die Corona-Pandemie erfuhr. Aufwendige Hygienekonzepte mit PCR-Testungen bis zu drei Mal pro Woche und 17 Heimspiele komplett ohne Publikum gehörten zu den größten Bürden, die der Verein tragen musste.

„Wuppertal und Solingen scheinen sich zu einigen und endlich die Ärmel hochzukrempeln.“

Jörg Föste, BHC-Geschäftsführer

Entsprechend dankbar zeigte sich Jörg Föste, der die Saison einordnete. „Es war für alle schwer – auch für die Mannschaft, die sich immer wieder neu motivieren musste. Um die Saison durchzustehen, brauchten wir Hilfe von drei Säulen“, erläuterte der Geschäftsführer. „Gemeint sind Fans, Partner und Staat. Wir haben sie von allen drei Seiten bekommen. Dieses heutige Event ist ein Dankeschön dafür.“ Sein Spannmann Philipp Tychy ergänzte: „Wir haben uns riesig gefreut, als wir vor knapp drei Wochen die Zusage für die Veranstaltung bekommen haben.“

Geschäftsführer Jörg Föste gab einen interessanten Einblick in die beendete und einen Ausblick auf die kommende Saison.

Ein paar Auflagen musste der Verein natürlich erfüllen. Die Veranstaltung fand draußen statt, nur am Platz durften die Masken abgenommen werden, und alle Teilnehmer mussten sich registrieren. Dennoch: Das erste größere BHC-Event seit dem Business-Breakfast im Februar 2020 fühlte sich wie die Rückkehr in die Normalität an. Entsprechend optimistisch äußerte sich auch Föste: „Wir planen in der kommenden Saison mit Zuschauern.“

Wen diese im ersten Heimspiel sehen dürfen, verriet der 60-Jährige ebenfalls: „Zu Beginn der Saison spielen wir gegen die beiden Aufsteiger – erst auswärts, dann zu Hause. Die Mannschaft brennt darauf, ein Feuerwerk nach dem anderen zu zünden.“ Demnach geht es zum Saisonstart entweder zuerst zum HSV Hamburg, um danach daheim den Tus N-Lübbecke zu empfangen – oder umgekehrt. Wo das Spiel stattfindet, ist freilich noch offen, doch Föste überraschte mit einer Aussage zu einer mittelfristig möglichen neuen Halle: „Wuppertal und Solingen scheinen sich zu einigen und endlich die Ärmel hochzukrempeln. Es sieht ganz so aus.“

Kristian Nippes (v.l.) David Schmidt und Arnor Gunnarsson konnten nicht spielen, waren aber bei dem Event dabei.

Für Freude bei den Gästen sorgten auch David Schmidt, Kristian Nippes und Arnor Gunnarsson. Die drei verletzten Linkshänder gaben vor der Partie ihrer Mannschaft bei den Füchsen Berlin Interviews auf der Bühne und ordneten später die knappe 27:29-Niederlage ein. Die gute Stimmung vermieste das Ergebnis im Übrigen gar nicht. Dafür sorgte ein einsetzender starker Regen, der die Veranstaltung beendete, bevor Jannik Föste mit dem DJ-Duo Tube & Berger ihren geplanten Auftritt beginnen konnten.

Handball-Leaks: Max Darj vor Wechsel nach Berlin

Der schwedische Kreisläufer des Bergischen HC soll laut der Internet-Plattform „Handball-Leaks“ im Sommer 2022 nach Berlin wechseln. BHC-Geschäftsführer Jörg Föste bestätigte dies nicht, verwies aber auf die Bekanntgabe von Personalien im Laufe des Montags. Dass es tatsächlich zu dem Transfer kommt, ist wahrscheinlich. Die Informationen der besagten Seite stimmen oft. Dort wurde auch der Wechsel von Trainer Sebastian Hinze zuerst verkündet.

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