Handball

Bergischer HC unterliegt Minden nach heißem Kampf

Sebastian Hinze ärgerte sich über die Niederlage, freute sich aber über die Lehren, die er aus dem Spiel ziehen kann. Foto: Mathias M. Lehmann
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Sebastian Hinze ärgerte sich über die Niederlage, freute sich aber über die Lehren, die er aus dem Spiel ziehen kann. Foto: Mathias M. Lehmann

Handball-Bundesligist muss sich beim Spielo-Cup nach 28:29-Niederlage mit Spiel um Platz drei begnügen.

Von Thomas Rademacher

Erneut ohne die angeschlagenen Daniel Fontaine, Csaba Szücs und Christopher Rudeck lieferte sich der Bergische HC vor allem in der zweiten Halbzeit im Halbfinale des Spielo-Cups in Lübbecke einen intensiven Kampf mit Bundesliga-Konkurrent GWD Minden. „Wir haben leider etwas zu lange gebraucht, um in diesen Wettkampf-Modus zu kommen“, meinte Trainer Sebastian Hinze mit Blick auf die erste Hälfte der 28:29 (11:14)-Niederlage.

Insbesondere in dieser ging der Ball im gebundenen Angriff der Löwen häufig verloren. Immer wieder stibitzten die Mindener die Kugel und setzten zum schnellen Gegenstoß an. Hätte Tomas Mrkva nicht drei Mal in Folge gegen Kevin Gulliksen frei pariert, der BHC wäre schon früh einige Tore in Rückstand geraten. So blieb es bis kurz vor der Pause eng, ehe Jeffrey Boomhouwer einen Siebenmeter vergab und GWD beim 13:10 zum ersten Mal mit drei Treffern in Front ging.

Nach Wiederanpfiff reduzierten die Bergischen die Ballverluste und waren schnell wieder am Drücker. David Schmidt übernahm nach seiner Einwechslung viel Verantwortung, traf drei Mal und bediente zum Beispiel Tomas Babak mit einem Zucker-Pass zum 22:23. Der erste Ausgleich seit der Anfangsphase war kurz vor Schluss aber Yannick Fraatz vorbehalten. Der Rechtsaußen wurde beim Gegenstoß bedient, nachdem Linus Arnesson die Kugel gestohlen hatte.

Das Mindener 28:27 konnte der BHC aber nicht beantworten. Schmidt scheiterte am neuen GWD-Torhüter Carsten Lichtlein, und die Mindener stellten im Gegenzug schnell auf 29:27. Max Darj verkürzte zwar noch mal, und 15 Sekunden vor dem Ende hatten die Löwen den Ball und damit die Chance, ein letztes Mal zu egalisieren. Einen guten Abschluss unterband GWD jedoch, so dass Alexander Weck nur noch ein direkter Freiwurf blieb. Den brachte der 19-Jährige zwar an der Mauer vorbei, doch Lichtlein kratzte die Kugel mit den Beinen noch von der Linie.

„Die Abwehrarbeit war im Großen und Ganzen positiv – mit Ausnahme der Verteidigung von Pässen an den Kreis“, befand Hinze. „Richtig gut war unsere Abwehr in der zweiten Halbzeit in der offensiven 3:2:1-Variante.“ Durch die Niederlage treten die Löwen am Samstag um 17 Uhr im Spiel um den dritten Platz gegen Leipzig oder Lübbecke an.

BHC: Mrkva, Klama; Boomhouwer (4), Schmidt (3), Stutzke (3), Damm (3), Gunnarsson (3), Majdzinski (3), Fraatz (3), Darj (2), Gutbrod (2), Arnesson (1), Babak (1), Bergner, Nikolaisen, Johannsson, Weck

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