Handball

Rudeck-Gala gegen Hannover - Stimmen zum Spiel

Christopher Rudeck überragte mit 19 Paraden.
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Christopher Rudeck überragte mit 19 Paraden.

Bundesliga: Der Bergische HC liefert über weite Strecken eine grandiose Vorstellung gegen die TSV Hannover-Burgdorf und gewinnt souverän 27:23 (14:12).

Mit einem 14:12-Vorsprung ging es für den Bergischen HC in die Halbzeitpause. Dabei hatte sich lange ein höherer Vorsprung angedeutet. Denn die Deckung funktionierte in Kombination mit Torhüter Christopher Rudeck hervorragend. Aus dem Rückraum kamen die Hannoveraner kaum zu guten Abschlüssen, über die Außenpositionen lief es etwas besser. Trotzdem waren die Bergischen optisch klar überlegen, brachten diesen Vorteil aber zeitweise nicht auf die Anzeigetafel.

Zwischen dem 8:5 durch Fabian Gutbrod und dem 9:6 per Siebenmeter von Arnor Gunnarsson lagen sieben Minuten und 32 Sekunden. In der Phase, in der auch für die Gäste wenig lief, hatten die Löwen viele gute Gelegenheiten, brachten den Ball aber nicht im Tor unter und verpassten so einen klareren Vorsprung.

Nachdem Renars Uscins nach tollem Zweikampf auf 11:8 gestellt hatte, kam Hannover wieder heran. Offensiv hatten die Niedersachsen eine gute Phase, während die Bergischen gleich mehrere Male über den Kasten warfen. In der ersten Überzahl der Partie landete ein Pass in den Händen der Gäste, die durch Vincent Büchner zum 12:12 ausglichen. Da Evgeni Pevnov für eine Abwehraktion gegen Sebastian Damm ebenfalls für zwei Minuten runter musste, gingen die Löwen doch noch mit einer Führung in die Pause. Gunnarsson verwandelte den fälligen Strafwurf, fing hinten den Ball ab und leitete über Csaba Szücs den Gegenstoß ein. Der machte es gleich selbst und traf zum 14:12.

Nach Wiederanpfiff vergaben die Hausherren zwei weitere gute Chancen, doch dann drehten sie auf. Christopher Rudeck, der schon eine starke ersten Halbzeit absolvierte, überragte das Geschehen. Der Keeper parierte drei Mal in Folge, dann trafen Gunnarsson (per Siebenmeter), Max Darj und wieder Gunnarsson hintereinander zum 17:12.

Die Weichen waren damit gestellt. Die Löwen hatten offensiv nun eine extrem erfolgreiche Phase, und Rudeck hielt, was zu halten war. In der 42. Minute hatte er bereits 14 Paraden auf seinem Konto.. Hätte nicht auch Urban Lesjak auf der anderen Seite einen guten Tag zwischen den Pfosten erwischt gehabt, wäre die BHC-Führung noch höher ausgefallen als beim 23:16-Zwischenstand, den Max Darj besorgte.

Mit drei schnellen Toren schöpften die Gäste noch einmal kurzfristig Hoffnung. Die Gelegenheit, auf drei Treffer zu verkürzen, nutzten sie allerdings zwei Mal nicht. Dann holte David Schmidt einen Siebenmeter heraus, und Gunnarsson sorgte mit dem 24:19 wieder für etwas Beruhigung.

Der Rest war Formsache, auch wenn die Gäste in Überzahl doch noch einmal auf drei Tore herankamen. Tomas Babak antwortete mit dem 26:22, dann war erneut Rudeck zur Stelle - zum 17. von insgesamt 19 Malen. Das 27:23 war eine echte Gala des Torhüters.

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