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Babak: „Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir Handball spielen können“

Tomas Babak überzeugte mit Übersicht und schönen Pässen, die für den BHC in der ersten Hälfte die Weichen stellten. Foto: Mathias M. Lehmann
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Tomas Babak überzeugte mit Übersicht und schönen Pässen, die für den BHC in der ersten Hälfte die Weichen stellten.

Die Stimmen zum Spiel.

Alexander Weck hatte die Bedeutung der Bundesliga-Partie beim HC Erlangen bereits in Vorfeld eingeräumt: „Für uns wäre es wohl am besten gewesen, wenn wir direkt am nächsten Tag wieder angetreten wären.“ Der Rückraumspieler bezog sich damit auf das 25:25 gegen die HSG Nordhorn-Lingen und den Drang des Bergischen HC, den Beweis anzutreten, es besser zu können. Weck musste zwar von außen zusehen, weil für ihn als 17. Spieler kein Platz mehr auf dem Spielprotokoll war, doch er durfte sich trotzdem über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft freuen. „Die Entscheidung war rein taktischer Natur“, erläuterte Trainer Sebastian Hinze. „Ich bin davon ausgegangen, dass wir im Angriff eher eine spielerische Idee benötigen, eventuell auch einen siebten Feldspieler, so dass ich mit Tom Bergner lieber einen dritten Kreisläufer nominiert habe.“

Letztlich musste Bergner auch nicht ins Geschehen eingreifen, weil die Bergischen von Anfang an davonzogen, sich nicht aus der Ruhe bringen ließen und vor allem die Konzentration hoch hielten. „Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir Handball spielen können“, meinte Spielmacher Tomas Babak. „Ich freue mich sehr, dass wir das geschafft haben und von der ersten bis zur letzten Minute fokussiert waren.“ So diente das Nordhorn-Duell als Mahnung. „Es war schon im Kopf, dass wir beim letzten Mal gepatzt hatten. Deshalb haben wir schon in der Kabine gesagt, dass wir da sein müssen. Es war ein ganz wichtiges Spiel für uns.“

Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Hinze mit dem 25:20 (15:11). „Wichtig war, dass wir vorne wenig Fehler gemacht haben, immer in den Abschluss gekommen sind und so auch zurück in die Abwehr“, meinte der Trainer. Die Schlussphase gegen die offensivere Erlanger Deckung sei zwar nicht mehr ganz so souverän gewesen, aber „wir haben kein Spiel mehr zugelassen, in dem es noch mal 12, 13 Angriffe auf beiden Seiten gibt.“

Geschäftsführer Jörg Föste hob das gewonnene Torhüter-Duell hervor und lobte Spielmacher Babak: „Ruhe, Übersicht und eine Vielzahl richtiger Entscheidungen.“

Die ausführliche Berichterstattung finden Sie hier.

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