Die Stimmen zum Spiel

Arnesson: „Technische Fehler sind schwer für den Körper und den Kopf“

Enttäuschung bei Linus Arnesson (r.) und Co. nach dem Schlusspfiff in der Kieler Wunderino-Arena – die Leistung war dennoch beachtlich.
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Enttäuschung bei Linus Arnesson (r.) und Co. nach dem Schlusspfiff in der Kieler Wunderino-Arena – die Leistung war dennoch beachtlich.

In der Summe dürfen die Löwen zufrieden sein

-trd- Die Enttäuschung bei den Handballprofis des Bergischen HC war nach der 30:33-Niederlage in Kiel spürbar. 60 Minuten hatten sie hart gekämpft, standen aber ohne Punkte da. So unterteilte sich die erste Analyse nach Spielschluss in einen emotionalen und kognitiven Abschnitt. Jörg Föste blickte gewohnt sachlich auf die Begegnung. „Wir haben uns extrem teuer verkauft und uns kämpferisch und taktisch sehr gut präsentiert“, sagte der BHC-Geschäftsführer. „Gegen die 6:0-Abwehr haben wir beste Lösungen gefunden – allen voran Alexander Weck. Als Kiel auf die 3:2:1-Variante umgestellt hat, fehlte uns zeitweilig die Kraft und Konzentration – wen kann das verwundern?“

Mit den Voraussetzungen, die bei sieben Ausfällen eben alles andere als optimal gewesen waren, beschäftigten sich die Spieler allerdings kaum. „Wir haben das insgesamt sehr gut gemacht, aber diese eine verflixte Phase in der zweiten Halbzeit ärgert mich persönlich sehr“, meinte David Schmidt. „Das Spiel war offen, und Kiel war richtig genervt, dass sie nicht wegkamen. Zwar hatten wir am Anfang noch gegen Niklas Landin Probleme im Abschluss, aber auch das haben wir in den Griff bekommen.“ Und auch Linus Arnesson war eher angefressen: „Vielleicht war es am Ende okay, aber so kurz nach dem Schlusspfiff ist das kein gutes Gefühl.“ Der Schwede war aber zufrieden mit dem cleveren Spiel seiner Mannschaft. „Es war wichtig, dass wir zum Abschluss kommen. Manchmal hält eben der Torwart, das passiert. Aber diese technischen Fehler sind schwer für den Körper und den Kopf“, sagte der Spielmacher.

Trainer Sebastian Hinze war in der Summe sehr einverstanden mit der Leistung seiner Truppe. „Wir haben Kiel in der zweiten Halbzeit sehr genervt. Sie haben dann auch zu früh abgeschlossen“, analysierte der Coach. „Leider dreht sich das dann wieder. Zum Schluss fehlte uns die letzte Patrone. Wenn wir die zehn schlechten Minuten in der zweiten Halbzeit weglassen, dann hätten wir hier um Punkte gespielt.“

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