Kart

Ben Gallert hält Wort und fährt erstmals aufs Podium

Ben Gallert fiebert der neuen Saison entgegen, wenn er in einem größeren und noch schnelleren Kart Gas geben kann.
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Ben Gallert fiebert der neuen Saison entgegen, wenn er in einem größeren und noch schnelleren Kart Gas geben kann.

Nachwuchs-Rennfahrer wechselt in die ADAC-Kart-Masters-Serie.

Von Sonja Bick

Bislang hat Ben Gallert seine vor der Saison gesetzten Ziele immer erreicht: In diesem Jahr wollte er unbedingt aufs Podium fahren – und hat auch hier Wort gehalten. Beim Rennen in Bopfingen im Rahmen des Rok-Cup-Germany fuhr das 13 Jahre alte Kart-Talent Anfang Juni auf den dritten Platz. Und das, obwohl er noch nie auf dieser anspruchsvollen Strecke unterwegs gewesen war.

Der 13-Jährige durfte sich in der zurückliegenden Kart-Saison über Platz drei freuen.

Es hätte für ihn durchaus sogar noch weiter nach vorn gehen können – wenn er nicht am Start von einem Konkurrenten, der auf Regenreifen gesetzt hatte, „ausgebremst“ worden wäre. Gallert fuhr eine Bestzeit nach der nächsten, es reichte aber aufgrund des Rückstandes nach vorne nicht mehr für Platz zwei oder gar seinen ersten Sieg. „Das war seine stärkste Leistung in dieser Saison“, sagt Papa Christian über seinen Sohn, der für den Rennstall AT Motorsport aus Siegburg startet.

Und auch über zwei vierte Plätze durfte sich der Achtklässler in diesem Jahr freuen. Insgesamt wurde er in seiner Rennserie Fünfter – punktgleich, aber dennoch hauchdünn hinter seinem Teamkollegen auf Platz vier. Im vergangenen Jahr war er noch Achter der Gesamtwertung geworden. „Ich bin sehr zufrieden mit der Saison, denn ich habe mein Ziel erreicht“, sagt Ben Gallert, auf den im kommenden Jahr eine ganz besondere Herausforderung wartet.

Bislang ist er in der Bambini-Klasse (bis 13 Jahre) gestartet, nun wechselt er zu den Junioren und wird bei den ADAC-Kart-Masters an den Start gehen. Dafür ist er in einem größeren Kart mit deutlich mehr PS (knapp 22) unterwegs. Darauf freut sich der 13-Jährige, denn mit einer Größe von 1,58 Meter war er für die kleinen Karts mittlerweile zu groß, woraus sich deutliche Nachteile im Rennen ergeben.

Nun wird er mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde unterwegs sein, bisher waren es maximal 95. Mit dem neuen Equipment wird auch das Hobby ihres Sohnes noch teurer, erklärt Mama Simone: „Aber das ADAC-Kart-Masters steht deutlich mehr im Fokus, und so hoffen wir auf Sponsoren.“ Unterdessen hat sich Ben für die neue Saison bereits wieder neue Ziele gesetzt: „Zunächst möchte ich das Kart kennenlernen und in den Rennen ab April auch mal in die Top 10 fahren.“

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