ST-Fußball-Tipp-Duell

Becker und Post SV widerlegen die Prognosen

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Malte Gregor bleibt der Mann der Stunde.

Von Timo Lemmer

Malte Gregor liefert weiter beständig: Doppelpack beim 8:1 des TSV Solingen 2 gegen die eigene Dritte und ein 8:6-Tippspiel-Sieg gegen Max Zäh. „Wenn alle fit sind und wir ein gutes Spiel machen, sind wir in der Liga kaum zu schlagen“, freut sich der Knipser.

Während die sieben Punkte aus drei Spielen – bei sechs Gregor-Toren – bei der TSV-Zweitvertretung kaum für Verwunderung sorgen, hatten dem Post SV die wenigsten Beobachter einen guten Saisonstart zugetraut. Die an vielen Stellen junge Truppe scheint das motiviert zu haben. „Ich bin sowieso nicht davon ausgegangen, dass wir nur wenige Punkte holen beziehungsweise ganz unten landen“, greift Maximilian Becker die gängigsten Prognosen auf. Er könne verstehen, wo die Sichtweise herkam: „In den vorigen Saisons fehlte ja auch noch einiges. Aber wer uns kennt, weiß, dass die jetzige Truppe eine Menge Potenzial hat.“ Mit sechs Punkten startete die Elf aus der Südstadt sehr ordentlich.

Südstadt-Verein liegt ihm am Herzen

Der junge Kapitän, der am liebsten auf der Sechs oder Acht Struktur gibt, steht sinnbildlich für den eingeschlagenen Weg. Becker, 21 Jahre, übernimmt in seiner dritten Senioren-Saison immer mehr Verantwortung. Ein gutes Auge, Ruhe am Ball – und dazu eine kämpferische Komponente: Damit bringt der Solinger alles mit, was sich die Post für diese Spielzeit vorgenommen hat. Dabei hatte Becker zwischenzeitlich sogar ans Aufhören gedacht. Hinter seinem Verein liegen schwere Jahre mit wenigen Aufs und vielen Abs. Die Klasse wurde letztlich immer gehalten, der Kader hat eine neue Struktur. „Der Verein liegt mir am Herzen“, sagt Becker, der an der Krahenhöhe wohnt und im Richrather Krankenhaus zum Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet wird.

Angefangen beim SSC, kehrte Becker über die Union oder Wuppertaler SV immer wieder zur Post zurück. Jetzt wünscht sich der neue Kapitän, dass die positive Gesamtentwicklung in seinem Club anhält: „Wir sind mitten in einem Prozess. Auf der einen Seite können wir mit Wille und Kampfgeist schon viel reißen. Aber wir müssen viele kleine Dinge noch besser machen, schlauer spielen.“

Den Spaß mit seiner Truppe will Maximilian Becker auch am Sonntag haben – dann sind die höherklassigen Teams ebenfalls gefordert. Die ausführliche Vorschau dazu gibt es wie gewohnt in unserer Freitag-Ausgabe.

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