Corona schlägt wieder zu

Basketball-Saisonstart ist verschoben

Corona zwingt Chris Wolgast und Co. zum Warten.
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Corona zwingt Chris Wolgast und Co. zum Warten.

Die TSG Solingen Sharks wären bestens gerüstet gewesen.

Von Thomas Rademacher

Für Benjamin Heck ist die Nachricht nicht überraschend. Der Trainer von Basketball-Oberligist TSG Solingen hat bereits damit gerechnet, dass der für Ende Oktober geplante Saisonstart in der Oberliga verschoben werden würde. „Das ist der derzeitigen Entwicklung geschuldet. In einigen Kreisen wurden schon manche Hallen gesperrt, die nicht gut durchlüftet werden können. Die Ungewissheit ist aufgrund der steigenden Fallzahlen generell gerade sehr groß“, begründet der Coach sein Bauchgefühl, das sich nun als richtig herausstellte. Der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) hat den Start für alle Ligen bis hinauf zur Oberliga auf zumindest Januar 2021 vertagt.

Das betrifft bei der TSG Solingen 13 Mannschaften – vier bei den Männern, eine bei den Frauen und acht Nachwuchsteams von der U10 bis U18 beider Geschlechter. „Wie wir damit umgehen, müssen wir nun intern besprechen. Die Nachricht ist zu frisch, um jetzt schon Lösungen zu haben“, erklärt Heck. „Grundsätzlich wollen wir aber im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter trainieren und unseren Nachwuchs bei Laune halten.“ Auch die Austragung von Freundschaftsspielen ist denkbar.

„Ich kann mir vorstellen, dass es den einen oder anderen Verein gibt, der an der Situation zerbrechen könnte.“ Dazu soll es bei der TSG freilich nicht kommen. „Bei uns in der Abteilung ist die Aufbruchstimmung groß. Das gilt auch für das Oberliga-Team“, sagt der Trainer. „Aus sportlicher Sicht ist das also schon ein Nackenschlag – auch, weil wir uns so intensiv auf die Saison vorbereitet haben.“ Für die Entscheidung des Verbandes hat Benjamin Heck aber trotzdem großes Verständnis. „Gerade die Gefahr aufgrund des Sports in Quarantäne zu geraten, ist in diesen Tagen groß. Das bereitet vielen Sorgen.“ Gleiches gelte natürlich auch für eine mögliche Infektion auf dem Spielfeld.

Dass es im Januar tatsächlich losgeht, hält Heck für unwahrscheinlich: „Es wäre zu wünschen, dass ich mich irre, aber mir fehlt ein wenig die Hoffnung.“ Der Coach rechnet eher mit einer unbeschwerten Saison 2021/22 als einem verspäteten Start. So werden die Sharks in den kommenden Tagen oder Wochen entscheiden müssen, wie sie mit ihren Importspielern umgehen. Das jüngste Testspiel gegen die AstroStars Bochum 2, das die Truppe mit 85:50 gewann, ist vorerst das letzte. Bereits gegen Fastbreak Leverkusen konnte das Team nicht mehr spielen, weil es beim Gegner einen positiven Covid-19-Test gegeben hatte.

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