Faustball

Aufstieg! Faustballerinnen krönen perfekte Saison

Der als Betreuer fungierende Timo Schatzschneider und die Ohligser Faustballerinnen bejubelten den Aufstieg lauthals. Foto: Benjamin Otto
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Der als Betreuer fungierende Timo Schatzschneider und die Ohligser Faustballerinnen bejubelten den Aufstieg lauthals.

Frauen des OTV gewinnen auch im Entscheidungsturnier zur 1. Liga alle Spiele

Von Fabian Herzog

Es ist vollbracht! In höchst souveräner Manier machten die Faustballerinnen des Ohligser TV am vergangenen Wochenende die Rückkehr in die 1. Bundesliga perfekt, gewannen alle vier Partien der Aufstiegsrunde und präsentierten sich ganz nebenbei auch noch als super Gastgeber. An zwei Tagen richteten sie das Turnier der Erstligaanwärter auf ihrer Freiluftanlage in Wuppertal-Vohwinkel aus und machten dort Werbung für sich und die Sportart.

Viele Blicke richteten sich am Samstagnachmittag und Sonntagmorgen auf den direkt an der Nordbahntrasse liegenden Platz. Zu den rund 80 Zuschauern gesellten sich auch immer wieder Neugierige, die die ehemalige Bahnstrecke verließen und sich komplett dem hochklassigen Wettstreit widmeten, zu dem der OTV mit dem SV Düdenbüttel einen Erstligisten sowie dem Lemwerder TV, MTV Wangersen und MTV Hammah drei Zweitligisten begrüßen konnte. Sie ermittelten zwei Mannschaften, die im Sommer 2022 in Liga eins an den Start gehen werden.

Schon am ersten Tag ließen die Ohligserinnen keinen Zweifel daran, eines dieser beiden Tickets ergattern zu wollen. Gegen Lemwerder (11:5, 11:4, 11:1) und Düdenbüttel (11:8, 11:8, 11:6) demonstrierten sie ihre Klasse und überraschten damit fast ein wenig sich selbst. „Es lief besser als erwartet“, konstatierte Kapitänin Kaja Hutz.

Auch gegen Hammah (11:7, 11:5, 11:6) gaben die Gastgeberinnen, für die im Turnierverlauf neben Hutz Jana Hasenjäger, Verena Heidelberg, Jacqueline Börste, Katja Hofmann, Lina Hasenjäger, Lina Steinhaus, Annika Schröder und Katharina Gnädig auf dem Feld standen, am Sonntagmorgen keinen Satz ab. Damit waren sie eigentlich schon durch. „Wir wollten es aber durchziehen“, sagte die Kapitänin.

Wangersen verlangte dem OTV zum Abschluss dann auch noch einmal alles ab. Dieser gewann aber mit 3:2 (11:8, 4:11, 11:9, 13:15, 11:8) und freut sich nun auf Liga eins. Hutz: „Unser Ziel ist nicht nur der Klassenerhalt. Wir wollen zeigen, dass wir keine Fahrstuhlmannschaft sind, und uns etablieren.“ Das zweite Erstliga-Ticket ging übrigens an Düdenbüttel.

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