Faustball

Aufsteiger OTV sackt direkt Punkte ein

Die Ohligser Faustballerinnen freuten sich über die ersten beiden, hochverdienten Punkte.
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Die Ohligser Faustballerinnen freuten sich über die ersten beiden, hochverdienten Punkte.

Ohligser Erstligateam verdient sich Respekt – Zweite und Männer gehen in Liga zwei leer aus.

Von Fabian Herzog

Solingen. Mit einer Mischung aus riesiger Vorfreude, aber auch ebenso großem Respekt sind die Faustballerinnen des Ohligser TV in die neue Saison gestartet. Als Aufsteiger in die 1. Bundesliga bekamen sie es auf der heimischen Anlage an der Homannstraße in Wuppertal-Vohwinkel auch gleich mal mit zwei Schwergewichten des Oberhauses zu tun, meisterten diese Aufgabe aber bravourös und lieferten einen ersten Beweis, dass sie nicht zufällig dazugestoßen waren.

TV Brettorf und Ahlhorner SV hießen die Gegner. „Ahlhorn ist eigentlich bei jeder DM-Endrunde vertreten“, verdeutlichte Kapitänin Kaja Hutz, welches Kaliber da ins Bergische gekommen war. „Und auch Brettorf hat Qualität. Da hätte man sich zum Reinkommen auch was Lockereres vorstellen können.“ Doch die Ohligserinnen wuchsen mit ihrer Aufgabe und legten den perfekten Start hin. Gegen Brettorf gewannen sie mit 3:1 (11:9, 12:10, 9:11, 11:7) und sicherten sich die ersten Punkte. „Es hat einfach gefluppt“, meinte Hutz begeistert und gab zu: „Damit hatten wir nicht gerechnet.“

Auch im zweiten Spiel wusste der OTV positiv zu überraschen. Zwar zog man am Ende gegen Ahlhorn mit 2:3 (8:11, 13:15, 11:9, 11:9, 9:11) den Kürzeren, bewegte sich mit dem Top-Team aber absolut auf Augenhöhe und verdiente sich jede Menge Anerkennung. Hutz: „Das hätte sogar auch anders ausgehen können.“ So überwog insgesamt auch die Freude über einen fantastischen Start bei traumhaften Bedingungen, mit zwei Müttern (Jessica Marks, Verena Heidelberg), denen am Muttertag von ihrem Nachwuchs am Spielfeldrand zugejubelt wurde, und der Erkenntnis, wie viel Spaß Erstliga-Faustball macht.

Für die zweite Frauen-Mannschaft des OTV verlief der Saisonstart weniger überraschend – und auch nicht so erfolgreich. Als Zweitliga-Aufsteiger hatte die junge Truppe von Benjamin Otto beim stark eingeschätzten Hammer SC um die Ex-Ohligserinnen Inga Maus, Lea Maus und Franziska Hafer keine Chance und verlor zweimal mit 0:3 (2:11, 4:11, 6:11 und 3:11, 6:11, 7:11). „Wir haben uns aber von Satz zu Satz gesteigert“, bilanzierte der Trainer.

Aus privaten Gründen verpasste Otto den Zweitliga-Saisonstart mit der Ohligser Männermannschaft, die zu Hause den Aufsteiger TuS Empelde empfing und mit 0:3 (9:11, 4:11, 8:11) sowie 1:3 (6:11, 7:11, 11:9, 6:11) als Verlierer vom Feld ging. „Wir konnten nicht unsere beste Leistung abrufen“, lautete die ihm übermittelte Analyse der Teamkollegen, die sich zu viele Fehler geleistet hatten.

Corona

Sowohl 2. Frauen als auch die Männer spielten gegen einen Gegner doppelt, weil der TuS Döhlen beziehungsweise der TuS Spenge wegen positiver Fälle kurzfristig passen mussten.

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