Die Woche im Sport

Aufderhöher Spatenstich darf nur der Anfang sein

juergen.koenig @solinger-tageblatt.de
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Bergische Arena, Eissporthalle, Walder Stadion – bei der sportlichen Infrastruktur muss in den kommenden Jahren an großen Schrauben gedreht werden. Einen Schritt weiter ist man in Aufderhöhe.

Von Jürgen König

Solingen. Bergische Arena, Eissporthalle, Walder Stadion – bei der sportlichen Infrastruktur muss in den kommenden Jahren an großen Schrauben gedreht werden. Einen Schritt weiter ist man in Aufderhöhe, einem zusehends attraktiver werdenden Stadtteil. Der in dieser Woche erfolgte Startschuss zum Bau des zweiten Kunstrasenplatzes an der Höher Heide war vom TSV Solingen-Aufderhöhe sehnsüchtig erwartet worden, kann er doch nun bald selbst den Bau seines Vereinsgebäudes vorantreiben. Die Zentralisierung des Großvereins, ob in Richtung Sport oder eigener Verwaltung, ist enorm wichtig. Denn Sport im TSV ist weit mehr als weit springen oder schöne Tore erzielen – hier geht es um die Integration und gesundheitliche Begleitung vieler Menschen. Dass der zweite Kunstrasen im Josefstal kein Geschenk der Stadt ist, sondern die Begleichung einer Rechnung für den Wegfall des Platzes im Ohligser Stadion, spielt nur eine Nebenrolle. Bemerkenswerter ist, dass das Kunstrasenprojekt in der Gesamtheit ein Volltreffer bleibt.

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Aufderhöhe hat mit dem ersten Spatenstich seinen Auftakt-Schritt getan – die Vorhaben rund um die anderen Großprojekte verdienen ebenfalls große Beachtung. Handball als einzige denkbare, prominente Spitzensport-Variante im Bergischen Land braucht hier eine zeitgemäße Heimstätte. Die Eissporthalle muss erhalten bleiben, erfüllt sie doch über den Sport hinaus soziale Aufgaben. Auch am bisherigen Standort, wo geförderte Sanierungsmaßnahmen greifen können. Und im Walder Stadion kann man gleichermaßen den Weg zur Aufwertung – Stichwort Gegentribüne –, Inklusion und der Basis zumindest für Oberliga-Fußball tun. Auch hier mit Mitteln außerhalb der Kommune.

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Es war einmal ein Handballverein, der in dieser Sportart insbesondere auf Frauen und Jugend setzte. Damit ist jetzt Schluss, denn der HSV Gräfrath hat die Sharks-Basketballer in sein Haus geholt. Misst man den möglichen zukünftigen Erfolg daran, wie der Beitritt der bisherigen TSG-Abteilung vorbereitet und vollzogen wurde, darf einiges erwartet werden. Vielleicht nicht gerade die höchste deutsche Spielklasse, wie es Oliver Magdic bei der Präsentation eher spaßeshalber sagte, aber schon ein gutes Leistungsniveau. Ausschließlich positive Reaktionen hat der HSV erhalten – und sie für den Blick über den Tellerrand hinaus auch voll und ganz verdient.

TOP: Handball: Bundesligist BHC bekämpft sein Formtief beeindruckend und wird dafür belohnt.

FLOP: Corona: Vereine müssen (zu) massiven Aufwand betreiben, um die Auflagen zu erfüllen. Beachtlich, mit welchem Engagement das gelingt.

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